iOS 14.0.1 und macOS 10.15.7 beheben Fehler

Apple hat in der Nacht zum Freitag für Mac, iPhone und Zubehör Betriebssystemaktualisierungen vorgelegt.

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iOS 14 auf iPhones.

(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Apple hat in der Nacht zum Freitag Bugfix-Updates für alle seine Betriebssysteme veröffentlicht. Teilweise werden bekannte Fehler behoben, teilweise auch nur Sicherheitslücken gestopft.

iOS 14.0.1 und iPadOS 14.0.1 lösen ein Problem, bei dem die neue Default-Browser- und Default-E-Mail-Einstellung nach einem Neustart wieder auf Apple-Software zurücksprang. Auf iPhone 7 und 7 Plus waren teilweise keine Kamera-Vorschauen möglich. Ein weiterer Bug betraf die Verbindung zu WLAN-Netzwerken, die teilweise unterbrochen wurden. Im News-Widget fehlten zudem manchmal Bilder und einige E-Mail-Provider verweigerten den Dienst.

Sicherheitsaktualisierungen enthalten iOS und iPadOS 14.0.1 offenbar nicht. Ebenfalls verfügbar ist watchOS 7.0.1. Hier wird ein Bug gefixt, der zur Entfernung von Zahlungsmitteln aus der Wallet führen konnte. tvOS 7.0.1 liegt ebenfalls vor, doch Apple nennt hier keine Neuerungen. Auch watchOS 7.0.1 und tvOS 7.0.1 enthalten keine CVE-ID-pflichtigen Sicherheitsupdates.

Weiterhin steht macOS Catalina 10.15.7 zum Download bereit – ungewöhnlich, dass Apple kurz vor macOS 11 hier nochmal eine neue Versionsnummer wählt. Behoben wird damit ein WLAN-Problem, bei dem manche Macs sich nicht mehr automatisch mit einem Router verbunden hatten. Außerdem soll ein Synchronisationsproblem zum iCloud Drive nicht mehr auftreten. Die neuen iMacs mit Radeon Pro 5700 XT aus dem Jahr 2020 (27-Zoll-Modell) zeigen außerdem offenbar einen nervigen Grafikfehler nicht mehr.

In macOS 10.15.7 stecken insgesamt vier sicherheitsrelevante Fixes. Sie betreffen Model I/O, Sandbox und ImageIO. Mit den Lücken konnte unter anderem Code ausgeführt werden. Security Update 2020-005 High Sierra und Security Update 2020-005 Mojave liegen ebenfalls vor, die die drei Lücken beheben. In High Sierra (macOS 10.13) wird zudem ein Mail-Bug gefixt, mit dem aus der Ferne der "Anwendungsstatus unerwartet verändert" werden konnte.

(bsc)