iOS 15.2.1 und iPadOS 15.2.1: Wartungsupdates für iPhone und iPad

Apple hat eine Bugfix- und Sicherheitsaktualisierung für seine Handys und Tablets. Neben einigen Fehler wird auch ein Sicherheitsproblem behoben.

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iPhone 13 Pro Max Apple Event

iPhone-13-Pro-Präsentation.

(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Während iOS 15.3 und iPadOS 15.3 weiterhin im Betatest sind, schiebt Apple eine kleinere Aktualisierung für seine iPhones und Tablets ein. iOS 15.2.1 und iPadOS 15.2.1 stehen seit Mittwochabend zum Download bereit und beheben mehrere Fehler sowie stopfen mindestens eine Sicherheitslücke.

In seinen wie üblich knappen Beipackzetteln nennt Apple zwei gefixte Bugs. Die Nachrichten-App iMessage, die ein per iCloud-Link verschicktes Foto enthält, lädt es unter Umständen nicht nach – sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad. Nur auf iPhones wird zudem ein Fehler im Zusammenhang mit der iPhone-Fahrzeugintegration CarPlay behoben, der dazu führt, dass manche Drittanbieter-App nicht mehr auf Eingaben reagieren.

Ob in dem Update-Paket, das auf einem iPhone 13 Pro Max rund 800 MByte groß war, noch weitere Veränderungen stecken, bleibt Apples Geheimnis. Allein eine weitere Information rückt der Konzern noch raus: Eine potenziell problematische Lücke in der Home-App beziehungsweise dem Kontrollzentrum wird geschlossen. Über diese war es möglich, ganze Geräte – iPads wie iPhones – lahmzulegen, wenn man einem HomeKit-Geräten einen sehr langen Namen gab. Der Bug verbreitet sich potenziell wurmartig über die Hardware einer Apple-ID, weil HomeKit-Namen untereinander synchronisiert werden.

Angriffe in freier Wildbahn über die relativ komplex auszunutzende Lücke scheint es bislang nicht gegeben zu haben; dies wäre höchst problematisch gewesen, weil sich Geräte so richtiggehend plätten ließen. Ein Sicherheitsforscher hat das Problem öffentlich gemacht, nachdem Apple über Wochen nicht mit einem Update reagiert hatte. Da der Bug danach auch in die Medien kam, beschleunigte der iPhone-Hersteller anscheinend die Arbeit an seinem Fix. Entsprechend sollten Nutzer das Update baldmöglichst einspielen.

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(bsc)