iOS 15, macOS 12 und MacBooks: Was wir von Apples WWDC-Keynote 2021 erwarten

Auf der Entwicklerkonferenz zeigt Apple die nächsten Betriebssystemversionen für iPhones, iPads, Macs & Co. Auch Hardware könnte auf dem Programm stehen.

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(Bild: Apple)

Von
  • Leo Becker

Die WWDC 2021 beginnt am 7. Juni mit einer Apple-Keynote, in diesem Jahr findet die Veranstaltung erneut rein online statt. Als Entwicklerkonferenz liegt der Fokus auf Apples Betriebssystemen und Schnittstellen. Die Eröffnungsveranstaltung richtet sich aber vorrangig an Endkunden, entsprechend stehen wohl wieder die Funktionsneuerungen von iOS und iPadOS 15, macOS 12, watchOS 8 und tvOS 15 im Mittelpunkt.

Nach den umfassenden Neuerungen zur Anpassung des iPhone-Homescreens mit Widgets in iOS 14 wird nun erwartet, dass Apple diese Funktionen auch auf das iPad bringt. Zudem gibt es Hoffnungen, Apple werde das an vielen Stellen begrenzte iPad-Betriebssystem flexibler machen, um die Leistung der neuen iPad-Pro-Hardware auch nutzen zu können. Konkrete Hinweise auf eine richtige Unterstützung externer Bildschirme oder handfeste Verbesserungen des Dateimanagers gibt es bislang aber nicht. Offen bleibt auch, ob Apple die eigenen Profi-Apps oder gar Entwickler-Tools endlich auf iPadOS bringt.

iOS 15 wird Berichten zufolge bessere Einstellungen für Mitteilungen bringen, um die Flut an Benachrichtigungen in den Griff zu bekommen. Über einen neuen Sperrbildschirm oder das Kontrollzentrum werde man künftig die Einstellungen der aktuellen Situation systemweit anpassen können, etwa durch Profile für Arbeit, Meetings und Freizeit, hieß es im April. Jedes Profil könne etwa Vorgaben enthalten, welche Nachrichten signalisiert und welche nur stumm zugestellt werden, auch automatische Antworten seien vorgesehen. Zudem gibt es Spekulationen, dass Apple den in die Nachrichten-App integrierten Messaging-Dienst iMessage deutlich ausbauen will – dessen Bedienelemente dienen auch als Motiv auf Apples Keynote-Bebilderung.

Zu den Neuerungen in macOS 12 und watchOS 8 ist bislang nichts konkretes durchgedrungen. Die Betriebssystem-Updates erscheinen für die Allgemeinheit gewöhnlich im Herbst.

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Nach der Ankündigung des großen ARM-Umstiegs aller Macs im letzten Jahr und der Einführung der ersten Modelle mit M1-Chip hoffen viele Nutzer nun auf erste Profi-Macs mit neuen, noch schnelleren Apple-Chips, die zudem mehr RAM und mehr Thunderbolt-Schnittstellen unterstützen.

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Als klar gilt, dass Apple an einem neuen, wohl kantigeren MacBook Pro mit 14" und 16"-Display – möglicherweise mit mini-LED-Technik – arbeitet, das aus der Produktreihe gestrichene Schnittstellen wie SD-Kartensteckplatz, HDMI und einen magnetischen Lade-Port zurückbringen soll. Auch die von Apple über Jahre nicht weiterentwickelte Touch Bar könnte wieder verschwinden. Beobachter und Quellen bei Zulieferern sind sich allerdings uneins, wann Apple in der Lage ist, die neuen Profi-MacBooks in größerer Stückzahl zu fertigen, die Prognosen reichen von Sommeranfang bis zum Jahresende. Ein Mac Pro mit Apple-Chip wird erst 2022 erwartet.

  • Mac & i wird Apples WWDC-Keynote mit einem Liveticker begleiten und ausführlich über alle zentralen Ankündigungen berichten. Die Veranstaltung beginnt am Montag, den 7. Juni um 19 Uhr.

(lbe)