iOS 16: "Always on"-Bildschirm für Pro-Modelle geplant

Der Lockscreen der 2022er iPhones muss künftig offenbar nicht mehr abgeschaltet werden. Und es gibt weitere Leaks aus dem nächsten Betriebssystem.

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iOS 16

(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Apple bereitet offenbar einen neuartigen Lockscreen für sein iPhone vor. Einzelne Modelle des Smartphones sollen erstmals einen ständig aktiven Bildschirm haben, wie man ihn bislang nur von neueren Modellen der Computeruhr des Herstellers, der Apple Watch, kennt. Erste Hinweise darauf sollen sich bereits in iOS 16 befinden, dem nächsten iPhone-Betriebssystem, das Apple am kommenden Montag auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2022 präsentieren will.

Wie Mark Gurman, Apple-Journalist der Finanznachrichtenagentur Bloomberg, in seinem jüngsten Newsletter schreibt, hatte der Konzern ein "Always on"-Display bereits für das iPhone 13, das 2021 erschienen war, in Planung. Dabei wird die Bildwiederholrate stark abgesenkt, was wenig Strom verbraucht und es dennoch ermöglicht, wichtige Informationen anzuzeigen – beispielsweise die Uhrzeit oder neue Benachrichtigungen.

Warum es Apple nicht gelang, die Funktion bereits im vergangenen Jahr zu integrieren, ist unklar. Laut Gurmans Quellen wird dies Apple nun im Herbst nachholen, allerdings nur für zwei der vier geplanten neuen iPhones. Angeblich ist der Immer-an-Schirm nur beim "iPhone 14 Pro" und beim "iPhone 14 Pro Max" dabei – sollte Apple die Umsetzung vornehmen. Die Modelle mit den Codenamen "D73" und "D74" sind die teuersten des neuen Jahrgangs, die auch ein neues Front-Kamera-Modul ("Doppelpille") und eine 48-Megapixel-Kamera auf der Rückseite sowie ein neues A16-SoC mtibringen sollen. Weiterhin steht eine Satellitennotruffunktion im Raum.

Gurman berichtet weiterhin über mögliche Neuerungen in iOS 16 (Codename: "Sydney"). So soll der Lockscreen an sich überarbeitet werden. Angeblich werden Widgets interaktiv und man werde Bildschirmhintergründe nutzen können, die selbst Widget-artige Funktionen haben. Weiterhin wiederholte Gurman bereits getätigte Angaben zu Verbesserungen bei den Benachrichtigungen und in der iMessage- und Gesundheits-App. So soll die Nachrichten-Anwendung künftig bessere Audiofunktionen erhalten und mehr zu einem "sozialen Netzwerk" werden.

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In iPadOS 16 wiederum soll erstmals eine Fenstersteuerung stecken – also die Möglichkeit, Apps nicht mehr nur im Vollbild sowie in den eingeschränkten Multitasking-Ansichten zu nutzen, was eine Mac-artigere Erfahrung ermöglichen könnte.

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(bsc)