iPadOS 15: Telekom vereinfacht MultiSIM-Nutzung

Mit dem neuen Tablet-Betriebssystem können Vertragskunden des Rosa Riesen ihr Datenpaket leichter aufs iPad übertragen.

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(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Wer sein iPad ins Internet bringen will und Vertragskunde der Deutschen Telekom ist, soll es mit der nächsten Version des Betriebssystems für die Mobilfunkversion des Tablets leichter haben. Wie iFun.de unter Berufung auf die jüngste Betaversion von iPadOS 15 meldet, gibt es dazu extra eine neue Funktion unter "mobile Daten".

In Deutschland verkaufte Apple-Tablets bieten dort künftig die Option "Dieses iPad zu deinem Telekom.de-iPhone-Tarif hinzufügen" an. "Verwende diese Option, um dieses iPad für eine monatliche Gebühr einfach zu deinem Telekom.de-Tarif hinzuzufügen", heißt es weiter. Alternativ ist wie gewohnt auch die Buchung eines anderen Mobilfunkanbieters direkt auf dem Tablet möglich.

Nützlicherweise geht das komplett elektronisch, ein Zuschicken einer SIM oder eines QR-Codes per Brief ist nicht notwendig, heißt es weiter. Der Vorgang erinnert an die Aktivierung einer eSIM bei der Apple Watch. Erkannt wird der Telekom-Vertrag offenbar über ein mit derselben Apple-ID verwendetes iPhone. Dann ist die Option aktiv und kann schrittweise durchlaufen werden. Sollten keine MultiSIM-Slots im Vertrag mehr übrig sein, werden auch die Kosten genannt – üblicherweise 5 Euro pro Monat. Man stimmt dann den Vertragsbedingungen zu und kann sich den Mobilfunktarif "installieren" lassen. Dies dauert normalerweise nur wenige Minuten.

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Das schnelle Aktivieren des iPad-Tarifs der Telekom ist Teil der jüngsten iPadOS-15-Public-Beta sowie der jüngsten Entwicklerbeta. Wie üblich muss eine solche Vorabversion noch nicht perfekt arbeiten, allerdings gibt es bislang keine Klagen bei Verwendung der Funktion.

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Apples Möglichkeiten zur Verwendung alternativer Mobilfunkanbieter bleibt bestehen. Diese werden von Providern wie Truephone oder Gigsky offeriert. Es wäre schön, wenn diese Einfachheit auch bei der Apple Watch gegeben wäre. Dort ist eine solche Nachbuchung allerdings nur mittels Familienkonfiguration möglich, die bei weitem nicht zu jedem Nutzer passt. Bei manchem Discounter kann man zudem eSIMs für die Computeruhr hinzubuchen, allerdings nicht bei allen. Zudem kam es in der Vergangenheit bereits zu Sperrungen von Anbietern. (bsc)