iPhone 12 mini läuft kürzer

Der Akku von Apples kleinstem Smartphone sorgt dafür, dass es im Gegensatz zu seinem großen Bruder nicht so lange durchhält, wie Apple einräumt.

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Das iPhone 12 mini ist kompakt – trotz 5,4-Zoll-Schirms.

(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Weniger Platz für eine dicke Batterie: Apples kleinstes iPhone seit langer Zeit, das iPhone 12 mini, kommt mit einem größeren Nachteil – die Akkulaufzeit reduziert sich gegenüber seinem großen Bruder, dem iPhone 12, relativ deutlich. Das geht aus Apples soeben veröffentlichten technischen Daten hervor.

Demnach läuft etwa die Videowiedergabe statt "bis zu 17 Stunden" nur "bis zu 15 Stunden". Das Videostreaming hält eine Stunde weniger durch – 10 statt 11. Besonders deutlich ist die geringere Kapazität aber bei der Audiowiedergabe: Hier gibt Apple maximal 65 Stunden beim iPhone 12 an, jedoch nur bis zu 50 Stunden beim iPhone 12 mini.

Weitere Angaben zur Laufzeit etwa bei Telefonie oder üblichen Aktivitäten auf dem Mobiltelefon macht der Konzern aktuell noch nicht. Angaben zur Gesamtkapazität unterlässt der Konzern traditionell; diese werden erst bekannt, sobald ein erster Teardown der Geräte, also eine Zerlegung, erfolgt ist.

Das iPhone 12 mini hat einige Vorteile in Sachen Kompaktheit. So ist es kleiner als etwa ein iPhone 8, bietet aber einen 5,4 Zoll großen Bildschirm mit hoher Pixeldichte. Es ist das kleinste Gerät, das Apple seit dem Original-iPhone-SE vorgestellt hat. Dieses bot laut Apples eigenen Tests 13 Stunden Videowiedergabe (8 Stunden im Stream) und 40 Stunden Audio.

Aufgrund seines Formfaktors dürfte das iPhone 12 mini zu den beliebtesten neuen iPhones in diesem Jahr zählen. Allerdings müssen Interessenten sich bis zum Verkaufsstart noch gedulden: Die Vorbestellungsphase beginnt erst am 6. November. Dann wird es drei Modelle ab 780 Euro zur Auswahl (dann mit 64 GByte) geben; maximal kann man 945 Euro für die 256-GByte-Variante investieren (bsc)