iPhone 13: Apple schraubt Produktion angeblich deutlich hoch

Apple stellt sich auf große Nachfrage der nächsten iPhone-Generation ein: Zulieferer sollen einem Bericht zufolge bis Jahresende 90 Millionen Stück fertigen.

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(Bild: Neirfy/Shutterstock.com)

Von
  • Leo Becker

Apple rechnet mit einem guten iPhone-Herbst 2021: Der Konzern habe bis Jahresende die Fertigung von rund 90 Millionen Stück der nächsten Generation des Smartphones bei Zulieferern in Auftrag gegeben, wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch berichtet.

Es handele sich um einen erheblichen Sprung im Vergleich zu den Vorjahren, in denen Apple jeweils rund 75 Millionen neue iPhones zum Verkaufsstart produzieren ließ. Neben der jeweils neuesten, gewöhnlich im September eingeführten iPhone-Generation verkauft Apple auch ältere Modellreihen weiter, zu deren Produktionsvolumen liegen bislang keine Daten vor.

Apple wolle damit auch die Lücke füllen, die der Hersteller Huawei bedingt durch US-Sanktionen und Coronapandemie im Smartphone-Markt hinterlässt, wie Bloomberg unter Berufung auf eine informierte Person schreibt.

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Nach Analystenschätzung hat das etwas später im Herbst 2020 eingeführte iPhone 12 nach rund sechs Verkaufsmonaten im zurückliegenden Frühjahr die 100-Millionen-Marke überschritten. Es gilt damit bereits als die erfolgreichste iPhone-Modellreihe der letzten Jahre. Die OLED-Displays im günstigeren Nicht-Pro-Modell sowie der Support für 5G-Netze habe die Nachfrage angekurbelt, zudem setzt Apple auf ein neues Gehäuse-Design.

Das dürfte – ebenso wie die angebotenen Display-Größen – beim iPhone 13 unverändert bleiben. Allerdings sei eine Verkleinerung des "Notch" – der auffälligen Scharte an der oberen Vorderseite, die Platz für Kamera und Sensoren bietet – zu erwarten, so der Bericht.

In mindestens einer Modellvariante des iPhone 13 wird Apple voraussichtlich ein LTPO-Display mit variabler Bildwiederholrate einsetzen, die bis zu 120 Hertz reichen dürfte und so eine flüssigere Darstellung von Animationen ermöglicht. Zur Verlängerung der Akkulaufzeit kann die Bildwiederholrate bei der Anzeige statischer Inhalte auch deutlich gesenkt werden, diese bei Apple "Pro Motion" genannte Technik steckt bereits im iPad Pro. Wie üblich dürfte Apple einen leistungsfähigeren A-Chip integrieren sowie das Kamerasystem überarbeiten, besonders für Videoaufnahmen seien Verbesserungen beim optischen Zoom zu erwarten, so die Finanznachrichtenagentur.

(lbe)