iPhone 14 Pro: Foxconn sieht hohe Nachfrage, ist "vorsichtig optimistisch"

Das teuerste neue iPhone ist offenbar auch das erfolgreichste: Beim Fertiger Foxconn schreibt man einen Rekordmonat.

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Tim Cook bei Foxconn in China

Hat gut lachen: Apple-Boss Tim Cook, hier bei einem früheren Besuch in einem Foxconn-Werk in China.

(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Apples Nachfrage nach iPhones bei seinem zentralen Fertiger Foxconn ist offenbar bei bestimmten Modellen höher als bislang erwartet. Man sei im Hinblick auf das Geschäft im September "vorsichtig optimistisch", was das Gesamtquartal betrifft, sagt der taiwanische Konzern, der seine meisten Produktionsstätten in China betreibt. So soll der Umsatz im vergangenen Monat im Vergleich zum Vorjahresquartal um sehr ordentliche 40,4 Prozent zugelegt haben – sowie um sogar 83,2 Prozent im Vergleich zum August 2022.

Dabei scheint Foxconn vor allem von der Tatsache zu profitieren, dass sich das Geschäft beim iPhone 14 in Richtung der – teuren – Pro-Modelle verschiebt. Diese sind in diesem Jahr deutlich stärker von den Standardgeräten abgesetzt. So bekommen nur diese die Dynamic Island und ein Always-On-Display, selbst das SoC ist schneller. Für die teureren Geräte kann Foxconn dann wiederum einen teureren Betrag für die Fertigung verlangen, was wiederum den Umsatz erhöht.

Einzelne Analysten wie Neil Shah von Counterpoint Resarch sehen sogar eine "stürmische Nachfrage" bei den höherpreisigen Modellen iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max. Foxconns Umsatzausweitung soll laut dem Unternehmen "mit einem neuen Produktstart und rund laufender Massenproduktion" zu tun haben. Gleichzeitig laufe auch das Geschäft im Bereich "Smart Consumer Electronics" stark, so Foxconn. Wie üblich nennt das Unternehmen Kunden nicht beim Namen.

Dennoch warnt das Foxconn-Management vor verschiedenen Gefahrenquellen. Dazu gehörten die "Dynamik der Inflation", die nach wie vor in China regelmäßig aufflammenden Corona-Lockdowns sowie die Lieferkette. "All das muss genau beobachtet werden", schreibt das Unternehmen in einem Statement. Apples Aktien befinden sich unterdessen weiter unter Druck. In einem schlechten Gesamtmarkt sind sie seit Jahresbeginn bereits um 20 Prozent gefallen.

Doch wie das Geschäft tatsächlich läuft, verraten erst die nächsten Quartalszahlen. Diese werden zumindest den September, den Startmonat des iPhone 14, 14 Pro und 14 Pro Max, enthalten – und damit erste Indizien geben. Gleichzeitig fehlt aber noch das iPhone 14 Plus, das erst am 7. Oktober, dem heutigen Freitag, auf den Markt kommt.

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(bsc)