iPhone 14: Produktionsstart laut Analyst unter erschwerten Bedingungen

Bei einigen Vorlieferanten Apples für das iPhone 14 hakt es laut Analyst Ming-Chi Kuo noch. Welche Auswirkungen das auf den Produktionsstart haben könnte.

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Das iPhone 14

Das iPhone 14

(Bild: Malte Kirchner)

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  • Malte Kirchner

Angesichts der anhaltenden Lieferketten-Probleme sieht sich Apple auch beim iPhone 14 einigen Widrigkeiten ausgesetzt. Mehrere Hersteller von Komponenten für das neue Smartphone können angeblich nicht fristgerecht liefern. Die Produktion sei allerdings nicht gefährdet, sagt der Analyst Ming-Chi Kuo von der Firma TF International Securities.

In einem Tweet teilte Kuo mit, dass nach seinen Informationen einige Hersteller von Displaypanels und Speicherchips Probleme haben. Die Auswirkungen für die Massenproduktion der nächsten iPhone-Generation seien jedoch überschaubar, da wohl andere Hersteller die Lücken schließen können. Allerdings darf dann nicht mehr viel schiefgehen – auch deswegen verteilen Gerätehersteller wie Apple die Aufträge gerne auf mehrere Unternehmen. Angeblich soll Apple aber seinen üblichen Zeitplan mit einer Ankündigung im September weiterverfolgen. Erste Lieferungen für Komponenten seien bereits auf dem Weg.

Konkret betroffen ist der LPDDR5-Speicher. Hier ist Apple laut Kuo komplett von Samsung abhängig, um für das iPhone 14 Pro die nötigen Chips zu bekommen. Die Hersteller Micron und SK Hynix sind demzufolge frühestens im vierten Quartal lieferfähig. Micron konnte erst verspätet mit der nötigen Zertifizierung beginnen, während SK Hynix wegen Qualitätsproblemen ins Hintertreffen geraten ist.

Beim Display für das iPhone fehlt Apple im ersten Moment der Hersteller LG. Samsung und BOE schließen die Lücke. Bei LG habe es Produktionsprobleme gegeben, die allerdings kurzfristig zu beheben seien. Beim Display ist im Gespräch, dass das iPhone 14 Pro ein Always-on-Display einführen soll. Zudem soll die Notch durch eine kleinere pillen- und eine kreisförmige Aussparung ersetzt werden.

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(mki)