iPhone 14 und 14 Pro im Detail: Kleine und größere Neuerungen

Mancher sagt, dass die 2022er iPhones eher langweilig sind. Wer im Detail schaut, findet aber jede Menge kleine und größere Neuerungen. Ein Überlick.

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iPhone 14 Pro Max und Pro.
Von
  • Ben Schwan

Apples neue iPhones – sind sie eher langweilig oder eigentlich ganz aufregend? Darüber scheiden sich in den sozialen Medien gerade die Geister, selbst Steve-Jobs-Tochter Eve lästerte zwischenzeitlich bei Instagram über die fehlenden Neuerungen beim iPhone 14. Dennoch zeigt ein Blick in die Specs, dass sich an vielen Stellen einiges getan hat. Eine Übersicht.

Speicher: Alle iPhone-14-Modellen, egal ob Pro oder nicht, kommen künftig mit 6 GByte RAM. In der Android-Welt mag das zwar wenig klingen, für die traditionell speichersparsamen Apple-Smartphones ist dies aber eine nützliche Neuerung. Ob LPDDR5 verwendet wird, ist noch unklar.

Hellerer Blitz: Bei iPhone 14 und 14 Plus hat Apple einen doppelt so hellen Blitz auf der Rückseite eingebaut, was die rund zweieinhalb Mal verbesserte Lichtleistung von Haupt- und Ultraweitwinkelkamera ergänzt.

Großer Akku: Das iPhone 14 Plus – das übrigens als letztes der neuen Modelle erst am 7. Oktober erscheint – kommt mit 4325 mAh und damit mit minimal mehr Akku als das iPhone 14 Pro Max (4323 mAh). Allerdings liegt das iPhone 13 Pro Max von 2021 mit 4352 mAh weiter vorne.

Autofokus für Selfies: Neben den rückwärtigen Kameras aus dem iPhone 13 Pro gibt's nun eine Autofokus-Frontkamera. Das dürfte viele Selfies optimieren und auch den Porträt-Effekt mit Tiefenunschärfe verbessern.

Chips aus dem iPhone 13 Pro: iPhone 14 und 14 Plus erben den A15 Bionic aus der früheren Pro-Version. Das SoC läuft etwas flotter, hat einen GPU-Kern mehr. Auch ist denkbar, dass die Hardware bei Highend-Anwendungen wie Spielen weniger warm wird.

Always-on-Display: Apple verbaut im 14 Pro und 14 Pro Max erstmals einen dauerhaft aktiven Bildschirm. Das soll sich nicht negativ auf die Akkulaufzeit auswirken, das Display kann bis auf 1 Hertz heruntergeschraubt werden. Wichtige Infos wie Uhrzeit, Wetter oder eingehende Benachrichtigungen sind ebenso sichtbar wie ein gedimmte Hintergrundbilder. Apple will dabei deren Farbprofil bewahren.

Mehr Helligkeit: Apples in den 14-Pro-Modellen verbaute Displays sind heller. Sie erreichen nun 1600 Candela "Peak Brightness" bei HDR-Wiedergabe, draußen sind es bis zu 2000 Candela. Die Displays verwenden LTPO-Technik und stellen Dolby Vision, HDR10 sowie HLG dar.

Funk nicht verbessert: Die neuen US-iPhone-Modelle bieten keine neuen mmWave-Spektren an, auch scheint es nach wie vor nicht danach auszusehen, dass die europäischen Versionen die flottere 5G-Technik erhalten. Allerdings ist die hierzulande auch kaum ausgebaut. Auch bei WLAN bleibt es bei Wi-Fi 6, das neuere Wi-Fi 6E verkneift sich Apple bislang.

Dynamisch touchbar: Die dynamische Insel wird von Apple als Touch-Fläche betrachtet, auch wenn sich dahinter Selfie-Kamera und TrueDepth-Modul verbergen. Das erreicht der Konzern durch das Ablesen der Bildpunkte oberhalb von und zwischen den Sensoren, wie erste Hands-on-Filme zeigen.

Kamera mit 48 Megapixel: Die rückwärtige Hauptkamera vervierfacht ihre Pixel. Auch bei den Pro-Modellen wurde die Helligkeit des Blitzes verdoppelt.

Kinomodus: Der Cinematic Mode, mit dem man auf verschiedene Personen (und Tiere) fokussieren kann, wurde optimiert. Er kann nun bis zu 4K-HDR mit 24 oder 30 fps erreichen und soll natürlicher aussehen.

Satelliten und Unfallerkennung: Apple gönnt allen vier Modellen die neue Unfallerkennung sowie Satellitenfunk für Notrufe. Letzteres funktioniert allerdings nur in den USA und Kanada – bislang.

Neuer Startton: Apple hat seinen neuen iPhone-14-Modellen erstmals einen Startklang verpasst. Dieser dient insbesondere dazu, Sehbehinderten zu helfen, zu erkennen, dass ihr Gerät gestartet ist.

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(bsc)