iPhone-Jailbreak: Tipps zu Apps und Tools

Ein Jailbreak öffnet Apples verschlossenes Betriebssystem. Das bringt neue Funktionen, im App Store unerwünschte Apps sowie Tweaks aufs iPhone.

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Erstmals seit Jahren hat wieder jeder iPhone-Nutzer die Möglichkeit, einen Jailbreak seines Gerätes durchzuführen. Das Aushebeln von Sicherheitsmechanismen in iOS erlaubt es, auch unsignierten Code auf den Geräten auszuführen und tief in das System einzugreifen. Das öffnet den Zugang zu sonst unmöglichen Dingen, darunter nützliche Modifikationen von Systemfunktionen ("Tweaks"), Verbesserungen bestehender Apps und der Installation von Software, die Apple nicht in den App Store lässt – wie etwa beliebte Spielkonsolen-Emulatoren.

Das Angebot reicht von kleinen Anpassungen wie einer Erweiterung des iPhone-Docks zur Aufnahme von fünf statt maximal vier Apps bis hin zur kompletten Umgestaltung des Homescreens mit unzähligen Optionen. Auch Tools wie iPadify dürften so manchen Nutzer reizen: Es bringt Apps aufs iPhone, die man eigentlich nur auf dem iPad installieren kann, darunter etwa Photoshop und Swift Playgrounds. Der iOS-Entwickler Peter Steinberger hat diese und viele weitere Jailbreak-Tools gesammelt, darunter auch Empfehlungen, die besonders für andere Entwickler interessant sein dürften – etwa einen 3D-Debugger und einen Tweak zur Deaktivierung der SSL-Zertifikatevalidierung, um Einblick in verschlüsselten Datenverkehr von Apps zu erhalten.

Ebenfalls spannend: Durch das Sichern von SHSH blobs können Nutzer später wieder zu einer älteren iOS-Version zurückkehren, auch wenn Apple diese dann längst nicht mehr signiert.

Mit unc0ver 5 ist es derzeit möglich, iOS bis zur aktuellen Version 13.5 zu jailbreaken und zwar auf allen Geräten bis hin zum iPhone 11 Pro und dem neuen iPhone SE. Möglich macht das eine Zero-Day-Schwachstellen im Kernel, die Apple in den kommenden Wochen schließen dürfte.

Ältere Geräte bis hin zu iPhone 8 und iPhone X bleiben durch eine unpatchbare Boot-ROM-Schwachstelle generell Jailbreak-tauglich, entsprechende Tools wie checkra1n werden regelmäßig für neue iOS-Versionen angepasst. Jailbreaker sollten beachten, dass sie Sicherheitsfunktionen des Systems aushebeln und sich dadurch angreifbarer machen. Manche Banking-Apps verweigern zudem den Dienst, sobald sie einen Jailbreak erkennen.

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(lbe)