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iX-Sonderheft „Modernes Rechenzentrum“ ist da

Auf 162 Seiten bietet das „iX kompakt 2021 – Modernes Rechenzentrum“ fundiertes und praxiserprobtes Wissen rund um die Automatisierung von Rechenzentren.

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iX-Sonderheft „Modernes Rechenzentrum“
Von
  • Susanne Nolte

Kein Rechenzentrum lässt sich heute noch in Handarbeit verwalten. Deshalb haben komplexe Toolchains die selbstgeschriebenen Skripte der Administratoren abgelöst. Dadurch ändert sich aber nicht nur das Tagesgeschäft der Admins, sondern auch das von ihnen verlangte Wissen und damit die Anforderungen ihres Berufs. Zu den neuen Werkzeugen gesellen sich neue Konzepte und Denkweisen. Ansätze wie Infrastructure as Code und GitOps verlangen ein Umdenken in der Systemadministration.

Das neue „iX kompakt 2021 – Modernes Rechenzentrum“ liefert deshalb auf über 160 Seiten nicht nur technisches Wissen zum Implementieren einer Rechenzentrumsautomatisierung, sondern auch strategisches Know-how: Welches sind die ersten Schritte zur RZ-Automatisierung? Welche Voraussetzungen sind zu schaffen? Wie bauen die Schritte der Automatisierung aufeinander auf? An welchen Konzepten kann ich mich orientieren? Welche neuen Denkweisen muss sich das Team aneignen? Wie weit kann ich dabei auf Open Source setzen?

Besonders wichtig ist aber auch die Frage: Welches sind überhaupt die zukunftsweisenden Konzepte? Ist GitOps nicht nur eine der vielen DevOps-Moden? Als Konsequenz aus Virtualisierung und Containerisierung hat sich Infrastructure as Code herausgebildet. Dabei halten Administratoren nicht nur Anwendungen und System-Images in einem Repository mit Versionskontrolle vor, sondern auch sämtliche Konfigurationsdaten. Dieses wird damit zur einzigen „Quelle der Wahrheit“.

Images und Konfigurationen per Knopfdruck auszurollen ist die Aufgabe von Werkzeugen zum Konfigurationsmanagement wie Ansible oder Puppet. Den Umgang mit ihnen zu vereinfachen, haben sich Frontends und Metawerkzeuge wie AWX und Foreman zum Ziel gesetzt. Zur effizienten Verwaltung von Ressourcen aus unterschiedlichen Quellen, etwa in Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen, helfen Tools wie Terraform und Pulumi. Aber nicht nur das Management virtueller und physischer Server lässt sich dadurch automatisieren, sondern auch das aktiver Netzwerkkomponenten. Hier helfen zudem Python-Werkzeuge, die hersteller- und produktspezifischen Barrieren zu überwinden.

Weitergedacht hat GitOps dieses Konzept – und zugleich auf den Kopf gestellt: Agenten halten nach Diskrepanzen zwischen den Vorgaben im Repositorys und den tatsächlichen Systemkonfigurationen Ausschau und beheben sie. Da sie auf den Systemen hocken, wird aus dem Push – dem Übertragen der Konfiguration per Knopfdruck – ein Pull, also das Abholen etwa von Updates oder Änderungen.

Und nicht zuletzt geht es um die persönliche Karriere: Welche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten empfehlen sich heute in der Systemadministration? Was muss man wissen und können? Welche Skills verlangen Arbeitgeber heute? Was nutzen mir Weiterbildungszertifikate für meine Karriere?

Das iX-Sonderheft will einen Leitfaden auf dem Weg zur Rechenzentrumsautomatisierung bieten. Die PDF-Version des Sonderhefts zum sofortigen Download kostet 12,99 Euro, die gedruckte Ausgabe für 14,90 Euro lässt sich ab sofort versandkostenfrei im Heise-Shop bestellen und ist ab 14. Oktober im gut sortierten Zeitschriftenhandel zu haben. Das Bundle Heft + PDF kostet 19,90 Euro.

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(sun)