kurz informiert 16.06.2021: Quantencomputer, Windows 11, Amazon, Starlink

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

Lesezeit: 2 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 1 Beitrag
Von
  • Sylke Wilde

IBM und die Fraunhofer-Gesellschaft betreiben jetzt in Baden-Württemberg den größten Quantencomputer in Europa. Er rechnet mit 27 Qubits und erreicht laut Hersteller ein Quantenvolumen von 32. Dieser Wert gibt einen allgemeinen Wert für die Leistungsfähigkeit eines Quantencomputers an und bezieht neben der Anzahl der eingesetzten Quantenzustandssysteme weitere technische Parameter ein, etwa deren Fehlergenauigkeit und die Anzahl der damit möglichen Programmschritte. "Der Q System One ist stabil ausgelegt für industrielle Anwendungen. Dieses System ist heute der leistungsfähigste Quantencomputer in Europa", betonte Martin Jetter als Vorsitzender der Geschäftsführung von IBM Deutschland.

Knapp eine Woche vor der offiziellen Präsentation ist eine Vorabversion des neuen Windows-Betriebssystems durchgesickert. Diese bestätigt den Namen "Windows 11" und bringt ein neues Oberflächendesign mit. Die offensichtlichsten Änderungen sind bei der Taskleiste zu erkennen. Diese ist mit Startmenü- und Schnellstart- sowie App-Symbolen zentral positioniert, kann aber optional wie gewohnt linksbündig eingestellt werden. Das Startmenü klappt sich nicht mehr nach oben aus, sondern öffnet sich in einem eigenen Fenster.

Amazon eröffnet erstmals ein Lebensmittelgeschäft in der Größe eines ausgewachsenen Supermarktes, in dem man sich an einer Kasse anstellen kann, aber nicht muss. Wer ein Smartphone und die passende Amazon-App hat, kann beim Betreten des Ladens die "Just Walk Out"-Option wählen, zu Deutsch "geh einfach raus". Dann wird der Einkauf automatisch über das Amazon.com-Konto abgerechnet. Der erste Laden heißt Amazon Fresh und öffnet am Donnerstag in Bellevue im US-Bundesstaat Washington.

Im Süden der USA können die Temperaturen im Sommer schon einmal über 40 Grad Celsius steigen. Wer Starlink nutzt, steht dann womöglich ohne Internet da. Ein Nutzer aus dem US-Bundesstaat Arizona teilte dazu am Dienstag auf Reddit einen Screenshot aus der zugehörigen App, demzufolge das System wegen Überhitzung heruntergefahren wurde. Das Satelliten-Internet Starlink wird seit Ende 2019 aufgebaut und soll in unterversorgten Regionen einen schnellen Internetzugang ermöglichen. Genau diese Antenne kommt nun wohl in Teilen der USA nicht mit dem Wetter zurecht, auch wenn unklar ist, wie verbreitet die Probleme sind.

(sy)