kurz informiert 26.02.2021: Datenleck, Lieferando, Framework, Roboterhund

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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  • Sylke Wilde

Etliche Schülerdaten standen ungeschützt im Netz: Grund dafür war ein gewaltiges Datenleck in der Schul-Cloud des Hasso-Plattner-Instituts. Externe hätten über einen Demo-Account auf das System zugreifen können und ein ungesicherter Endpunkt verriet vertrauliche Links zu Dateien von Lehrern und Schülern – von Aufgabenblättern bis hin zu Videos. Das berichtet Europas größtes IT- und Tech-Magazin c’t in seiner aktuellen Ausgabe 6/2021. Nach dem Hinweis reagierte das Institut vorbildlich und stellte die Probleme ab.

Lieferando, die Plattform für Essensbestellungen, hat 50.000 .de-Domains registriert, die Adressen echter Restaurants teils sehr ähnlich sind. Unter 18.000 Adressen hat Lieferando Schattenwebseiten eingerichtet und nimmt dort Bestellungen für das echte Restaurant entgegen. Das Restaurant muss für jede vermittelte Bestellung Provision zahlen. Das hat der Bayerische Rundfunk (BR) recherchiert und dazu Daten des IT-Sicherheitsunternehmens Domaintools ausgewertet. Während manche die von Lieferando "Mini-Sites" genannten Webseiten als Werbung betrachten, sind andere darüber verärgert. Das Bundeskartellamt hat angegeben, die Marktentwicklung zu beobachten.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Die 2019 in San Francisco gegründete kalifornische Firma Framework kündigt einen Laptop an, der durch einfach austauschbare und aufrüstbare Komponenten lange halten und Elektroschrott vermeiden soll. Dabei bleibt das 13,5-Zoll-Notebook relativ handlich und leicht. Das Unternehmen Framework will mit diesem Notebook zeigen, dass recycelte Komponenten, Reparierbarkeit, Aufrüstbarkeit und Müllvermeidung nicht auf Kosten von Leistung, Qualität und Design gehen müssen. Für den Sommer ist die Auslieferung geplant.

Zum wiederholten Mal hat die Polizei in New York ein Exemplar des "Roboterhundes" Spot von Boston Dynamics an einem Einsatzort getestet. Das berichtet das Onlineportal Freedom News, das auch ein längeres Video veröffentlicht hat, auf dem der Roboter zu sehen ist. Inzwischen hat das New York City Police Department den Einsatz bestätigt und verweist darauf, dass Roboter seit Jahrzehnten in bestimmten Szenarien eingesetzt würden, etwa bei Geiselnahmen oder Vorfällen mit Gefahrgut. Spot würde gegenwärtig getestet und mit anderen Modellen verglichen.

(sy)