kurz informiert: Corona-Impfung, Start-Ups, Hitzewelle, PrintNightmare

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Isabel Grünewald

Zur Verbesserung der Wirksamkeit des Corona-Impfstoffes von Biontech/Pfizer gegen das Coronavirus und den im Umlauf befindlichen Mutanten hat das Pharma-Gemeinschaftsprojekt eine mögliche dritte Impfung zur Auffrischung ins Spiel gebracht. Wie aus Daten des israelischen Gesundheitsministeriums hervorgeht, sinke die Wirkung des Impfstoffes sechs Monate nach der zweiten Impfung. Eine dritte Impfung würde nach einer laufenden Studie einen deutlichen Boost der Schutzwirkung auch gegen die im Vormarsch befindliche Delta-Variante ergeben. Trotzdem entwickele Biontech/Pfizer bereits eine neue mRNA-Impfstoff-Version, in der das vollständige Spike-Protein der Delta-Variante verwendet wird.

Eine Befragung des Branchenverbandes Bitkom zeigt ein trübes Stimmungsbild unter Start-ups in Deutschland. Wenige Monate vor der Bundestagswahl im September bescheinigen sie der Regierungskoalition eine schlechte Politik für junge Unternehmen und vergeben ihr dafür im Durchschnitt die Note 4,2. Bitkom-Präsident Achim Berg betonte angesichts des Umfrage-Ergebnisses die Wichtigkeit von Start-ups für den Digitalstandort Deutschland: Sie sollten "politisch noch stärker flankiert und unterstützt werden". Gerade in der Pandemie hätten wir gesehen, dass es Start-ups mit ihren Lösungen zum Beispiel für Bildung und Gesundheit immer noch extrem schwer haben, in Deutschland zum Zug zu kommen.

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Die Rekordhitzewelle, die sich Ende Juni im Nordwesten Amerikas gebildet hatte, wäre ohne den Einfluss des vom Menschen verursachten Klimawandels praktisch unmöglich gewesen. Das sagen 27 Klimaforschende nach einer Schnellanalyse für die Weltwetterorganisation. Der Klimawandel mache die Hitzewelle mindestens 150-mal wahrscheinlicher. Bis die Gesamttreibhausgasemissionen auf der Welt gestoppt sind, würden die Temperaturen weiter steigen und Ereignisse wie diese häufiger auftreten.

Nachdem mehrere Sicherheitsforscher demonstriert haben, dass der Notfallpatch für die PrintNightmare getaufte Sicherheitslücke Windows-Systeme unter bestimmten Bedingungen nicht effektiv schützt, hat Microsoft nun eine Stellungnahme veröffentlicht. Darin versichert der Software-Konzern, dass der Patch Windows gegen alle derzeit bekannten PrintNightmare-Exploits rüstet. Damit das gegeben ist, muss Windows allerdings in den Standardeinstellungen laufen.

(igr)