kurz informiert: Einreiseanmeldung, Avira, Homeoffice, Philips

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

Lesezeit: 2 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 1 Beitrag
Von
  • Isabel Grünewald

Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, hat die Pflicht, dies zu melden. Seit dem 8. November steht dafür die "Digitale Einreiseanmeldung" zur Verfügung. Die Informationen zum Zielort des Einreisenden gehen an das dort zuständige Gesundheitsamt, das daraufhin kontrollieren kann, ob die landesrechtliche Regelung für die Quarantäne eingehalten wird. Was es allerdings nicht gibt, ist eine tatsächliche Authentifizierung der Daten. Zwar muss eine Ausweisnummer eingegeben werden, das Formular nimmt jedoch problemlos 123456 an. Eine weitere Form der Authentifizierung gibt es nicht.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmmung wird hier ein externer Inhalt geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Vertriebspartner von Avira werden derzeit offenbar per E-Mail über eine frühzeitige Abkündigung von Aviras Business-Sicherheitsprodukten informiert: Lizenzen, die eigentlich erst im Laufe des Jahres 2022 ablaufen sollten, verfallen demnach zum 1. Januar 2022. Darüber hinaus sollen alle bestehenden Partnerverträge gekündigt und das B2B-Business bis Ende dieses Jahres komplett eingestellt werden.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Eine Studie des Collaboration-Anbieters Atlassian beleuchtet Vor- und Nachteile des mobilen Arbeitens. Hierbei enthüllt sie einige länder- und geschlechterspezifischen Besonderheiten. So fällt es den Berufstätigen in Deutschland weniger schwer, die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben zu ziehen, als in den anderen untersuchten europäischen Ländern. Und 45 Prozent der befragten Deutschen sind genervt, dass es erst einer Pandemie bedurfte, um im Homeoffice arbeiten zu können. 46 Prozent der Frauen fühlten sich im Homeoffice selbstbewusster und gaben an, dass sich ihr Vertrauen in ihre Leistungsfähigkeit seit dem Wechsel zur Fernarbeit verbessert habe. Bei Männern glaubten das nur 40 Prozent.

Mehrere Philips-Fernseher können derzeit Inhalte von Streaming-Diensten wie Netflix und Disney+ nicht mehr in HD-Auflösungen anzeigen. Das bestätigte Hersteller TP Vision heise online. Laut Nutzerberichten besteht das Problem, das das vorinstallierte Android TV betrifft, seit mehreren Tagen. Man arbeite bereits mit Hochdruck an einer Lösung. Einen Zeitrahmen oder Hintergründe zur Problematik konnte TP Vision aber noch nicht nennen. Weil Werbetrailer nach wie vor in hoher Auflösung laufen, vermuten viele ein Problem mit dem Widevine-Zertifikat.

(igr)