kurz informiert: Strompreis, WhatsApp, LTE 900, iSpoof

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Isabel Grünewald
Inhaltsverzeichnis

In viele Haushalte sind jüngst Preiserhöhungen der Stromversorger geflattert – mit teils drastischen Anhebungen. So verlangt etwa das Kölner Unternehmen Rheinenergie ab Januar in der Grundversorgung pro Kilowattstunde mehr als doppelt so viel wie bisher. Als eine Hauptursache für die gestiegenen Strompreise gilt der extrem gestiegene Gaspreis infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Im Börsengroßhandel bestimmt die inzwischen teure Stromerzeugung durch Gaskraftwerke oft den Strompreis für alle anderen Erzeugungsarten. Experten erwarten langfristig ein konstant hohes Preisniveau. Zwar könnten die Großhandels-Strompreise infolge des verstärkten Ausbaus erneuerbarer Energien künftig auch wieder zurückgehen. Den spürbar größeren Anteil am Endkundenpreis hätten allerdings Abgaben, Umlagen, Entgelte und Steuern.

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Mitte November soll ein Nutzer eines Hacker-Forums eine Datenbank aus diesem Jahr mit Telefonnummern von 487 Millionen WhatsApp-Nutzern zum Verkauf gestellt haben. Die Nummern sollen aus 84 Ländern stammen. Dem Leak zufolge sollen darunter mehr als 6 Millionen Nummern aus Deutschland sein. Darüber berichtet die Website Cybernews. Eigenen Angaben zufolge konnten sie einige Nummern einsehen und sie WhatsApp-Nutzern zuordnen. Das Leak scheint ihnen zufolge also echte Daten zu beinhalten.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Die Pflicht zur sogenannten Härtung des Zugfunks von Schienenfahrzeugen ist ausgesetzt worden. Das bestätigte die Bundesnetzagentur heise online auf Nachfrage. Grund für diese Entscheidung sei das Fehlen des gehärteten Zugfunks in mehr als 1.000 Fahrzeugen. Eigentlich sollten nahezu alle Triebfahrzeuge und Loks, die im Netz der Deutschen Bahn verkehren sollten, GSM-R-Funksysteme bekommen, bei denen es kein Risiko für Störungen durch Mobilfunkgeräte im LTE-900-Netz gibt. Mithilfe der Härtung hätten Netzbetreiber auch dicht an den Gleisanlagen ohne Sondergenehmigung LTE-900-Basisstationen aktivieren können. Das ist jetzt erst einmal Geschichte.

Strafverfolger aus zehn Staaten melden einen Erfolg gegen die organisierte Cyberkriminalität. Der Online-Marktplatz "iSpoof" wurde von den Ermittlern geschlossen und über 140 Tatverdächtige festgenommen. Der weltweite Schaden, den Kriminelle dort durch Spoofing verursachten, beträgt laut Europol über 100 Millionen Euro. iSpoof hatte sich auf das Fälschen von Mitteilungen jeglicher Art spezialisiert. Neben gefälschten SMS, etwa zum Austricksen von TAN-Abfragen, konnten Ganoven auch Anrufe mit gefälschter Telefonnummer über die Website buchen, um ihre Opfer zu übertölpeln.

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(igr)