kurz informiert: Tesla, Grafikkarten, 3D-Druck, Vulkane

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Sylke Wilde

Der Elektroauto-Hersteller Tesla arbeitet an einem humanoiden Roboter auf zwei Beinen, der langweilige und gefährliche Arbeiten ausführen können soll. Das Konzept dazu zeigte Elon Musk auf dem "AI Day". Der "Tesla Bot" soll 1 Meter 70 groß werden, 20 Kilogramm tragen und knapp 70 Kilogramm heben können. Aus Leichtmaterialien gebaut wird er mit Kamera, einem Full Self Driving Computer, Sensoren und einem neuronalen Netzwerk ausgestattet. Für Bewegung sorgen 40 Elektromotoren in Armen, Beinen, Händen und Torso. Tesla sucht nun Ingenieure, die dabei helfen sollen, den Roboter über das Tesla-Know-How hinaus zu nutzen. Er soll zum Beispiel auch Einkäufe erledigen können.

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Grafikkarten sollen auch im kommenden Jahr größtenteils schlecht verfügbar bleiben, was in überhöhten Preisen resultiert. Zu dieser Prognose kam Nvidias Chef Jensen Huang in der Analystenkonferenz bei der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen: "Ich denke, dass wir den größten Teil des nächsten Jahres Lieferengpässe sehen werden, das ist meine momentane Einschätzung." Laut Huang sei "die Nachfrage einfach zu groß". Die Raytracing-Kerne brächten einen "wirklich einmaligen Generationswechsel" und die GeForce-Baureihe RTX 3000 alias Ampere läge derzeit den besten Verkaufsstart in der Firmengeschichte hin.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Druckzeit statt Bauzeit, Zweierteam statt Baukolonne, Betonschichten aus einer Riesenpumpe statt Stein-auf-Stein. In Deutschland stehen seit Kurzem die ersten zwei Wohnhäuser, die mit einem 3D-Betondrucker errichtet wurden. Eines in Nordrhein-Westfalen und eines in Bayern. Als bundesweite Premiere hat der Bauzulieferer Peri ein zweigeschossiges Einfamilienhaus im westfälischen Beckum präsentiert. Zur Eröffnung hob die nordrheinwestfälische Bauministerin Ina Scharrenbach Ende Juli eine "weitreichende Vorbildfunktion" hervor. Das neue Bauverfahren verspreche Zeitgewinn und eine "Verschlankung der Bauabläufe".

Die von Menschen verursachte Klimaerwärmung könnte dafür sorgen, dass mehr Vulkane ausbrechen und diese die globale Klimaerwärmung sowohl antreiben als auch bremsen werden. Das haben Forscher und Forscherinnen der Universität Cambridge und der britischen Wetterbehörde mithilfe von Computermodellen ermittelt. Welcher der beiden Effekte letztlich überwiegen wird, müsse aber noch analysiert werden.

(sy)