kurz informiert: Twitter-Übernahme, Digitale Währung, IT-Fachkräfte, NASA

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Der Unternehmer Elon Musk wird den Kurznachrichtendienst Twitter für rund 44 Milliarden US-Dollar übernehmen. Die Reaktionen darauf ließen nicht lange auf sich warten und sie fallen höchst unterschiedlich aus. Twitter-Gründer Jack Dorsey atmet mit der Übernahme durch Musk allerdings öffentlich ganz deutlich auf. In einem Twitter-Thread beschreibt Dorsey Twitter als offene Plattform, die eine Art "globales Bewusstsein" abbilde. Zum anderen verweist er auf die schwierige geschäftliche Lage und verschiedenen Evolutionsschritte des Unternehmens. Eigentlich solle das Kurznachrichten-Netzwerk niemandem allein gehören oder von einer Institution allein gelenkt werden. Es solle "ein gemeinschaftliches Gut auf Protokoll-Level" sein – und Dorsey glaubt, dass Elon Musk genau dies realisieren könne.

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Mexiko nimmt die Entwicklung einer digitalen Währung in Angriff. Das hat die Gouverneurin der mexikanischen Zentralbank (BdeM), Victoria Rodríguez Ceja, im Senat des Landes bekannt gegeben. Die digitale Währung soll binnen dreier Jahren in Betrieb gehen und Zahlungen schneller, sicherer, effizienter und kompatibler machen. Der digitale Peso werde allerdings "nicht die Münzen und Banknoten, die wir kennen, ersetzen", sondern ein alternatives Mittel sein, "das es der Mehrheit der Bevölkerung ermöglichen wird, Bankkonten und Nichtbankkonten zu eröffnen", so Ceja. Anfang des Jahres hat Mexikos Regierung bereits das digitale Zentralbankgeld angekündigt. Die Zentralbank selbst hielt sich damals noch bedeckt, bestätigt jetzt aber das Projekt.

Kurz informiert – auch als Podcast

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Mehr als 50.000 IT-Fachkräfte seien aus Russland ausgereist, hat die Russian Association of Electronic Communications (RAEC) bereits Ende März gemeldet. Auf einer Sitzung des IT-Ausschusses der Staatsduma zum Thema "Weiterentwicklung der IT-Branche unter Sanktionen" berichtete RAEC-Chef Sergei Plugotarenko sogar von 70.000 Personen, die auf der Suche nach einem neuen Job bereits das Land verlassen hätten. Um weitere Abwanderung zu verhindern, hat der russische Präsident die Regierung angewiesen, Fachkräfte in der IT-Branche bis Ende 2024 von der Einkommensteuer zu befreien. Zudem winkt Mitarbeitern der russischen IT-Branche die Freistellung vom Militärdienst. Günstige Kredite für diese Unternehmen sollen den Jobmarkt stützen. Doch laut Plugotarenko ist der Abwanderungstrend ungebrochen.

Die US-Weltraumagentur NASA hat auf einen Schlag acht Missionen verlängert, fünf davon auf dem Mars. Aus dem Orbit sollen die Sonden Maven, Mars Odyssey und Mars Reconnaissance Orbiter den Roten Planeten weiter erforschen, auf der Oberfläche der Rover Curiosity und der Lander Insight. Außerdem hat die Asteroidensonde Osiris-Rex als Osiris-Apex eine große neue Aufgabe bekommen und die Mondsonde Lunar Reconnaissance Orbiter soll weiter um den Erdtrabanten kreisen. Am Rand des Sonnensystems soll die Plutosonde New Horizons weiterhin Daten sammeln.

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(ssi)