l+f: 12,5 Millionen US-Dollar Lösegeld inklusive Sicherheitsberatung

Eine Ransomware-Gang droht, will aber auch helfen.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 18 Beiträge

(Bild: aslysun/Shutterstock.com)

Von
  • Dennis Schirrmacher

Beim Hersteller von Industrie-PCs Advantech hat der Erpressungstrojaner Conti zugeschlagen. Dabei handelt es sich um den Nachfolger von Ryuk, der weltweit für Ärger gesorgt hat.

Für die Freigabe der Daten verlangen die Malware-Macher 12,5 Millionen US-Dollar. Außerdem haben sie eigenen Angaben zufolge Geschäftsdaten kopiert und drohen mit der Veröffentlichung. Nach einer Zahlung versprechen sie kopierte Daten zu löschen und die Schlüssel für die gefangenen Dateien rauszurücken, berichtet die IT-Nachrichten-Website Bleepingcomputer.

Wenn Advantech das Lösegeld unmittelbar bezahlt, locken die Kriminellen mit einem "Extra-Bonus": Sie wollen alle im Netzwerk platzierten Backdoors entfernen und den Admins Nachhilfe in Sachen IT-Security geben, damit so etwas nicht noch einmal passiert. Außerdem wollen sie alle kopierten Daten löschen.

Doch wer mit Kriminellen Geschäfte macht, sollte sich nicht auf Versprechen verlassen. Bislang gibt es keine Stellungnahme von Advantech zum Vorfall.

(des)