l+f: Erpressungstrojaner mit Geld-zurück-Garantie

Die Hintermänner der Ransomware Ziggy haben ein schlechtes Gewissen.

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Bitcoin

(Bild: dpa, Nicolas Armer/dpa)

Von
  • Dennis Schirrmacher

Wer sich den Windows-Verschlüsselungstrojaner Ziggy eingefangen und bereits das Lösegeld gezahlt hat, kann aufatmen: Ein Mitglied der Gruppe rund um den Schädling hat verkündet, dass sie Lösegelder zurückzahlen wollen.

Darüber berichtet die IT-Nachrichten-Website Bleepingcomputer unter Berufung auf die Aussage eines Admins des Trojaners. Konkret sollen sich Opfer mit einem Beweis der Bitcoin-Zahlung und der Computer-ID an die Mail-Adresse ziggyransomware@secmail.pro wenden. Eigenen Angaben zufolge soll es im Anschluss zwei Wochen dauern, bis der Betrag wieder im Wallet des Opfers auftaucht.

Die Drahtzieher der Ziggy-Kampagne haben bereits Anfang Febraur 2021 den Stecker gezogen und ein kostenloses Entschlüsselungstool veröffentlicht. Als Grund dafür geben sie moralische Bedenken und die Angst vor einer Strafverfolgung an.

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(des)