macOS 11.1: Erstes großes Update für Big Sur

Apple bringt Neuerungen für AirPods Max, TV-App, Fotos sowie Sicherheits-Updates – auch für ältere Systeme. iOS-Apps auf ARM-Macs sollen flexibler werden.

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Big Sur
Von
  • Leo Becker

macOS Big Sur liegt nun in Version 11.1 vor. Das Update bringt Support für Apples neue Bügelkopfhörer AirPods Max und sorgt für eine prominentere Platzierung des Streaming-Dienstes TV+ in der vorinstallierten TV-App: Ein neuer Reiter führt alle Inhalte von Apples Abo-Dienst auf. Die Suche wurde um Vorschläge ergänzt und erlaubt, das Film- und Serienangebot nach Kategorien zu durchstöbern.

Wie auch das parallel am Montagabend veröffentlichte iOS 14.3 sorgt macOS 11.1 für die Integration der neuen Datenschutz-Labels in den App Store. Apps müssen darin in einfach lesbarer Form offenlegen, welchen Daten sie erfassen und zu welchem Zweck. Nutzer des Apple-Browsers Safari erhalten die Suchmaschine Ecosia als neue Option unter den Suchanbietern. Die Fotos-App unterstützt jetzt die Bearbeitung von Aufnahmen in Apples ProRAW-Format. Ebenso wie auf iPhones soll Siri nun auch auf dem Mac Gesundheitsempfehlungen bei schlechter Luftqualität aussprechen, das wird auch in Deutschland unterstützt, wie Apple aufführt.

Für iOS-Apps auf ARM-Macs hat Apple eine wichtige Funktion nachgeliefert, mit der sich diese im Vollbild verwenden lassen. Auch der sonst durch Drehen des iPhones und iPads erzielte Wechsel zwischen Portraitansicht und Querformat wird nun auf Macs mit M1-Chip möglich.

Das Update korrigiert auch Fehler und soll unter anderem die Entsperrung von Macs mit der Apple Watch zuverlässiger machen – dort gab es bei mehreren Nutzern jüngst Probleme. Bluetooth-Verbindungen sollen wieder zuverlässig im Kontrollzentrum aufgeführt werden. Auch ein Fehler im Zusammenspiel zwischen LGs UltraFine 5K-Bildschirm und den neuen M1-Macs hat Apple ausgeräumt, um darauf wieder die volle Auflösung statt nur 4K auszugeben.

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macOS 11.1 stopft nach Apples Angabe auch schwere Sicherheitslücken, die unter anderem das Ausführen von Schadcode auf Kernel-Ebene sowie das Einschleusen von beliebigem Code durch entfernte Angreifer ermöglichen – Nutzer sollten entsprechend umgehend das Update einspielen, das sich über die integrierte Software-Aktualisierung beziehen lässt. Für macOS 10.15.7 Catalina steht parallel das Sicherheits-Update 2020-001 zum Download bereit, für macOS 10.14.6 Mojave das Sicherheits-Update 2020-007. Für macOS 10.13 High Sierra dürfte Apple keine Updates mehr liefern.

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(lbe)