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1&1 bringt Android-Tablet

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1&1 SmartPad: Das Android-Tablet kommt mit WLAN, aber ohne UMTS. Apps lädt man aus einem 1&1-Store statt aus Googles Market herunter.

(Bild: 1&1)

Der deutsche Internet-Anbieter 1&1 tritt mit einem eigenen Tablet gegen Apples iPad an. Das "SmartPad" läuft unter Googles Smartphone-Betriebssystem Android und wurde von 1&1 gemeinsam mit dem hessischen Unternehmen Kwest entwickelt, gebaut wird es von NEC.

Das Tablet ist mit einem 7 Zoll großen Touchscreen, WLAN, USB-Anschluss und SD-Slot ausgestattet. Eine 2 GByte große SD-Karte will 1&1 mitliefern. Auf die Touchscreen-Technik (kapazitiv oder resistiv) geht 1&1 in seiner Mitteilung nicht ein.

1&1 bietet das Smartpad von Juli an im Paket mit den eigenen DSL-Tarifen an. Wählt man die Doppel-Flat 16.000 (Grundpreis 30 bis 35 Euro pro Monat), ist das Tablet ohne Aufpreis inklusive. Bestandskunden sollen es "in Kürze" ebenfalls bestellen können, n-tv zufolge zu Preisen um 300 Euro.

Wer auch unterwegs surfen will, muss einen UMTS-Stick anstöpseln. Die passenden Flatrate-Tarife für das Vodafone-Netz liefert 1&1 auf Wunsch mit: Für 1,99 Euro surft man einen Tag (ein Tag pro Monat ist kostenlos), alternativ zahlt man 9,99 Euro für einen Monat.

Auf Googles Android Market, in dem mittlerweile über 80.000 Apps bereitstehen, kann das SmartPad nicht zugreifen. 1&1 weicht daher auf einen eigenen Store aus, wie Archos bei seinen Android-Tablets auch.

Kein direkter iPad-Konkurrent: Cisco will den Cius Unternehmenskunden schmackhaft machen.

(Bild: Cisco)

Netzwerkspezialist Cisco hat ebenfalls ein Android-Tablet vorgestellt. Das Cius richtet sich anders als das iPad und das SmartPad in erster Linie an Business-Kunden. Mit einer HD-Kamera auf der Vorderseite (720p), einer zweiten Kamera auf der Rückseite und zwei Mikrofonen zur Rauschunterdrückung eignet es sich besonders für Videokonferenzen. Der Preis soll Cisco zufolge "unter 1000 US-Dollar" liegen.

Das Cius wiegt 500 Gramm, sein Touchscreen misst sieben Zoll. Ins Netz geht es über WLAN und UMTS, Bluetooth und eine Micro-USB-Schnittstelle sind ebenfalls an Bord. Der Akku soll mit einer Ladung bis zu acht Stunden durchhalten. (cwo)