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1 Million CPU-Jahre für die Suche nach Außerirdischen

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In den Morgenstunden des 2. Juni hat das Distributed-Computing-Projekt SETI@home eine Million CPU-Jahre erreicht. In der letzten Zeit hatten Bandbreiten-Probleme auf dem Campus der Universität in Berkeley das Projekt behindert -- pünktlich zum Jubiläum konnten diese aber behoben werden. Allerdings ist die Millionen CPU-Jahre nicht sehr aussagekräftig, da Prozessoren mit unterschiedlicher Leistung gleich bewertet werden. Die 1.618478e+21 Gleitkomma-Operationen beschreiben die bisher geleistet Rechenarbeit besser.

SETI@home (Search for Extraterrestrial Intelligence) unterzieht die elektromagnetischen Signale, die das Radio-Teleskop in Arecibo, Puerto Rico auffängt, einer genauen mathematischen Behandlung, um mögliche Signale von außerirdischen Zivilisationen aufzuspüren. Der erforderliche Rechenaufwand wird bewältigt, indem weltweit Internet-Nutzer ihre Rechner zur Verfügung stellen und die Rechenarbeit so in kleinen Paketen leisten. ET wurde bis zur Stunde aber (noch) nicht gefunden. (Herwig Huener) (ad)

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