10-Gigabit-Switch für Datacenter

Die Switch-Serie 7500 von Arista Networks soll in großen Rechenclustern bis zu 384 Hosts mit 10 Gigabit/s verbinden.

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Von
  • Ernst Ahlers

Die Backplane von Aristas 7500er-Switch soll 10 Terabit/s leisten und maximal 384 10-Gigabit-Ports mit Wirespeed bedienen.

Mit seiner neuen Serie 7500 will der Newcomer Arista Networks die Core-Switch-Szene aufmischen: Das 11 Höheneinheiten große 19-Zoll-Chassis fasst maximal acht Einschübe mit 48 SFP+-Ports, sodass der Switch im Vollausbau 384 10-Gigabit-Ethernet-Anschlüsse bereitstellt. Einschübe für 40- und 100-GE will Arista später anbieten. Die Backplane schaltet laut Hersteller maximal 10 Terabit/s, sodass alle Ports vollduplex mit Wirespeed arbeiten können (7,68 TBit/s). Auf Layer 2/3 setzt der Switch dabei maximal 5,76 Milliarden Pakete/s um. Ein Basissystem soll 140.000 US-Dollar kosten, der Vollausbau liegt bei 400.000 US-Dollar Listenpreis.

Gegenüber Wettbewerbsprodukten soll ein vollbestückter 7500er mit typisch 10 Watt pro Port besonders energieeffizient arbeiten und damit nicht nur in der Anschaffung deutlich günstiger als Konkurrenzgeräte sein: Arista beziffert die jährlichen Betriebskosten auf rund 25 US-Dollar pro Port. Das Gerät braucht maximal 5 kW Leistung, die über 2+2 Netzteileinschübe redundant bereitgestellt werden. Das linuxbasierte Switch-Betriebssystem EOS läuft auf einem optional redundanten Supervisor-Modul, in dem ein 2,4 GHz schneller Dualcore-x86-Prozessor steckt. (ea)