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Computex

10 Jahre Asus Republic of Gamers: Modularer PC, SLI-Notebook und 180-Hz-Monitor

Zum Jubiläum der Gamer-Marke hat Asus-Chairman Jonney Shih auf der Computex Desktop-PCs, Notebooks, Mainboards und Monitore für PC-Spieler vorgestellt, die kompromisslos auf Performance getrimmt sind.

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10 Jahre Asus Republic of Gamers: Modularer PC, SLI-Notebook und 180-Hz-Monitor

Das wohl ambitionierteste Projekt, das Asus zum 10. Geburtstag der Produktreihe Republic of Gamers (ROG) der Öffentlichkeit präsentiert, ist der Prototyp eines modularen Spielerechners namens Avalon. Gehäuse und Mainboard wurden dabei so gestaltet, dass sich Komponenten wie SSDs, Netzteil und Grafikkarten über die Vorderseite ohne lästiges Verkabeln leicht austauschen lassen. Die I/O-Anschlüsse des Mainboards für USB, LAN, Audio und Grafik sind ebenfalls auf auswechselbaren Modulen untergebracht.

10 Jahre Asus Republic of Gamers (7 Bilder)

Modularer PC-Prototyp Avalon

Beim Gaming-PC ROG G31 Edition 10 wollten die Entwickler von Asus maximale Performance auf möglichst kleinem Raum unterbringen. In dem 20 Liter großen Gehäuse steckt ein SLI-Verbund der kürzlich vorgestellten High-End-Grafikkarte GeForce GTX 1080. Damit liefert der Gaming-PC genug Leistung, um den 3D-Shooter Doom in 4K-Auflösung und Ultra-High-Qualität mit 60 Bildern pro Sekunde flüssig darzustellen. Für das Netzteil war allerdings kein Platz mehr vorhanden, es ist separat in einem eigenen Gehäuse untergebracht. Damit auch schnelle Action-Spiele in jeder Situation schlierenfrei angezeigt werden, lässt sich der zum ROG G31 Edition 10 passende 24-Zoll-Monitor PG248Q mit G-Sync-Technik auf bis zu 180 Hz Wiederholrate „übertakten“.

Auch für unterwegs gibt es von Asus kompromisslose 3D-Performance: Im wassergekühlten Notebook GX800 baut der taiwanische Hersteller einen auf 4,4 GHz übertakteten Intel-Prozessor sowie einen SLI-Verbund aus zwei GeForce-Grafikkarten ein. All zu weit sollte die nächste Steckdose aber nicht entfernt sein, denn das GX800 schluckt bis zu 660 Watt.

Für Bastler eignet sich das X99-Mainboard Rampage V Edition 10, dass auch die morgen erscheinenden High-End-Prozessoren Broadwell-E aufnimmt, wie Asus-Chef Jonney Shih verriet. Fünf unabhängig voneinander ansteuerbare LED-Zonen sorgen für den obligatorischen Hingucker-Effekt. Zur weiteren Ausstattung zählen unter anderem 2 ×Gigabit-Ethernet, USB 3.1, verstärkte PEG-Slots für überschwere Grafikkarten sowie U.2- und M.2-Schnittstellen für schnelle SSDs. (chh)