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10 Jahre Red Hat Enterprise Linux

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Ausschnitt aus der Timeline.

(Bild: Red Hat )

Red Hat Enterprise Linux (RHEL), das wohl bekannteste Produkt des Linux-Spezialisten Red Hat, wird dieser Tage zehn Jahre alt. Anlässlich des Geburtstags hat das Unternehmen eine Timeline veröffentlicht, in der es wichtige Meilensteine in der Entwicklung von Red Hat und RHEL anreißt.

Der Red Hat Linux Advanced Server 2.1 war das erste Produkt der RHEL-Linie; er erschien vor zehn Jahren kurz nach Red Hat Linux (RHL) 7.3. Letzteres starb eineinhalb Jahre später und ging im von Red Hat gegründeten und gesponserten Community-Projekt Fedora auf, dessen Distribution bis heute die Basis für RHEL bildet.

In einem Webcast anlässlich des Geburtstags erläuterte Paul Cormier, President of Products and Technologies bei Red Hat, diese Umstellung sei richtig gewesen und man werde das auch bei JBoss übernommene Modell weiter nutzen. Cormier bezeichnete zudem die Einführung des Abonnenten-Modells, das mit RHEL etabliert wurde und von vielen anderen Firmen mittlerweile ähnlich verwendet wird, als den wichtigsten Moment der Red-Hat-Geschichte. Auf Fehler angesprochen erläuterte Cormier, man hätte bei der Integration von Virtualisierungstechnologien in RHEL5 mehr Management-Lösungen bereitstellen müssen, um die Verwaltung der echten und virtualisierten Systeme zu erleichtern.

Die Markteinführung von RHEL7 sei derzeit für das zweite Halbjahr 2013 angedacht, wie Jim Totton, Executive Vice President und General Manager der Platform Business Unit, während des Webcasts erläuterte. Damit würde die nächste RHEL-Generation drei Jahre nach RHEL6 erscheinen – dies sei der Abstand, in dem Red Hat neue Major-Versionen von RHEL veröffentlichen wolle. Minor-Updates wie die Versionen 6.1 und 6.2 von RHEL sollen auch weiterhin alle sechs Monate erschienen; diese Schrittfrequenz hat Red Hat in letzter Zeit in ungefähr eingehalten und scheint sie auch mit dem derzeit vorbereiteten RHEL 6.3 weiter zu nutzen. Auf die Frage, ob Komponenten von OpenStack in RHEL einfließen, erläuterte Cormier, Red Hat trage bereits viel Code zur Cloud-Plattform bei und werde sich in Zukunft verstärkt einbringen; es sei aber noch nicht entschieden, in was für Produkte Komponenten von OpenStack einfließen sollen.

Der Webcast, der auf viele Meilensteine in der RHEL-Geschichte zurückblickt, ist nach einer Registrierung abrufbar; heise open hat erst kürzlich einige Punkte in der Red-Hat-Geschichte angerissen, als das Unternehmen im März bekannt gab, im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als 1 Milliarde US-Dollar umgesetzt zu haben.

Siehe auch:

(thl)

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