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100-Dollar-Laptop doch nicht fit für Windows

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Entgegen früherer Ankündigungen soll der so genannte 100-Dollar-Laptop (OLPC-Laptop) wohl nicht für Windows vorbereitet werden. Die zuvor kommunizierte Erhöhung des Verkaufspreises auf 175 US-Dollar gründe sich auf den Einbau besserer Hardware. Nach einer Aussage des für den OLPC-Rechner zuständigen Software-Entwicklers Walter Bender gebe es keine Kooperation mit Microsoft, die auf die Integration von Software des Redmonder Konzerns abziele. Zwar würden einige Microsoft-Entwickler über Prototypen verfügen, aber grundsätzlich zielt das BIOS des Systems auf eine Verwendung mit Linux ab und unterstütze keine speziellen Windows-Funktionen. Dennoch könnten rudimentäre Windows-Versionen auf dem Rechner laufen.

Die Preissteigerung soll laut Informationen des X11-Entwicklers Jim Gettys an einer Hardware-Aufrüstung liegen. So werde in dem Gerät als Hauptprozessor nicht wie anfangs geplant ein AMD Geode GX, sondern ein mehr als doppelt so schneller Geode LX-700 zum Einsatz kommen. Des Weiteren sollen mit 256 MByte RAM und 1 GByte Flash die Speicherressourcen verdoppelt werden. Obwohl der Laptop anfangs für 175 US-Dollar angeboten werden soll, halten die Entwickler an einer späteren Preissenkung auf 100 Dollar fest, die sie spätestens für 2009 realisierbar halten.

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