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12.000 Besucher im neuen Computerspielemuseum

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Das Computerspielemuseum in Berlin entwickelt sich zu einem beliebten Touristenziel in der Hauptstadt. Seit der Eröffnung im Januar sahen bereits rund 12.000 Besucher die Ausstellung in der Karl-Marx-Allee im Stadtteil Friedrichshain, wie Museumsdirektor Andreas Lange der Nachrichtenagentur dpa sagte. "Für ein Museum dieser Größe ist das ganz schön viel."

"Vor allem Gamer finden es super, dass es endlich einen Ort gibt, der ihre Leidenschaft einer breiten Öffentlichkeit präsentiert", ergänzte Lange. Darüber hinaus ziehe die Dauerausstellung aber auch viele Nicht-Spieler an, die sich über das "Kulturphänomen" Computerspiele informieren wollten. Angesichts des Zuspruchs soll das Angebot nun ausgebaut werden. So können jetzt Museumsbesucher an drei Tagen in der Woche an zwei originalen Amiga-Computern aus den 1980er und 1990er Jahren längst vergessene Spiele erproben.

Das Computerspielemuseum hatte am 21. Januar eröffnet. Die Sammlung umfasst rund 14.000 Spiele, 2300 Hardware-Exponate sowie etwa 10.000 Zeitschriften aus rund 50 Jahren Computerspielgeschichte. Nach Angaben von Museumsdirektor Lange ist es eine der größten Sammlungen weltweit.

(mw)