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1200 öffentliche WLAN-Hotspots in Brandenburg geplant

Brandenburg finanziert mehr als 1000 öffentliche WLAN-Hotspots. Kostenloser Internetzugang werde an bestimmten Orten zurecht erwartet.

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An fast 1200 Orten in Brandenburg stehen künftig öffentliche Internetzugangspunkte. Der erste vom Land finanzierte kostenfrei nutzbare WLAN-Hotspot ist am Donnerstag in Südbrandenburg in Betrieb genommen worden. Der Mast steht am Museum "Sorbische Webstube" in Drebkau (Spree-Neiße). Insgesamt werden im Landkreis Spree-Neiße 40 Hotspots installiert. Unter den Standorten in Südbrandenburg sind unter anderem auch das Elster-Natoureum (Elbe Elster), das Heimatmuseum Dissen (Spree-Neiße), das Amphitheater der neuen Bühne Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) und der Fontane-Park (Dahme-Spreewald).

Ein kostenloser WLAN-Zugang zum Internet werde an Orten, an denen viele Menschen zusammenkommen, mittlerweile zu Recht erwartet, erklärte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD). Mit der Umsetzung des Projekts wurde nach europaweiter Ausschreibung Vodafone beauftragt.

In den nächsten 14 Monaten sollen Steinbachs Angaben zufolge im gesamten Land Brandenburg bis zu 1200 Hotspots installiert werden. Sie stehen dann an touristischen Zentren sowie kommunalen und landeseigenen Liegenschaften. Die Landesregierung zahlt für Installation, Betrieb und Wartung der Hotspots in den kommenden fünf Jahren insgesamt etwa fünf Millionen Euro. Sie setzt damit einen Beschluss des Landtages um. (mho)