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14.500 Wassersportler nutzen Sicherheits-App der Seenotretter

Besser auf Nummer sicher gehen - das denken sich immer mehr Wassersportler. Zur Not wird automatisch Alarm geschlagen.

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Wattenmeer, Watt, Westerhever

(Bild: Simon Rohr, gemeinfrei )

Immer mehr Wassersportler im Norden nutzen die Sicherheits-App der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Innerhalb eines Jahres habe sich die Zahl der Anwender fast verdoppelt, sagte eine Sprecherin der Gesellschaft – von etwa 8000 auf aktuell 14.5000. Größere Rettungsaktionen mithilfe der App mussten aber noch nicht eingeleitet werden.

Das Programm zeichnet über das Smartphone die Route etwa von Kitern, Kajakfahrern oder Wattwanderern auf, im Notfall hat die Seenotleitung Zugriff auf den aktuellen Ort des Mobiltelefons. Das könne helfen, die Suche nach Vermissten zu verkürzen, sagte Antke Reemts von den Seenotrettern.

Täglich nutzen im Schnitt von den 14.500 registrierten Sportlern etwa 30 bis 50 die App, um ihre Törns mittracken zu lassen. "Da wünschen wir uns, dass das noch deutlich mehr wird", betonte Reemts. Wird die vom Nutzer angegebene Ankunftszeit an Land nicht eingehalten, sendet die App automatisch eine Nachricht an eine private Kontaktperson. Erreicht dieser den Wassersportler nicht, kann er die Seenotleitung informieren.

Die App wird in Deutschland seit 2017 verwendet, sie heißt "SafeTrx" – abgeleitet von "safe tracks". Entwickelt wurde sie von der irischen Küstenwache. (jk)

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