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16- und 18-Zoll-Notebooks mit 16:9-Display

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Aspire 6920G: Das ungewohnte 16-Zoll-Format im Verhältnis 16:9 zeigt Filme auf einer deutlich größeren Fläche an.

Im Herbst hatte Samsung erste 16:9-Displays für Notebooks vorgestellt und auf der CES zeigte Dell einen Prototypen. Die ersten serienreifen Notebooks mit den noch etwas breiteren Bildschirmen – üblich sind 16:10 – bringt nun Acer auf den Markt: Das Aspire 8920G hat ein 18,4-Zoll-Display, das Aspire 6920G eines mit 16 Zoll Diagonale; beide sollen zudem einen größeren Farbraum und kräftigere Farben als herkömmliche Notebook-Displays zeigen. Beide kommen mit Zweikern-Prozessoren von Intel, schnellen 3D-Grafikchips (Nvidia GeForce 9500M GS mit 512 MByte Speicher, das 8920G optional mit dem offiziell noch nicht vorgestellten 9650M GS), HDMI-Buchse und SPDIF-Ausgang sowie optional einem Blu-ray-Laufwerk statt DVD-Brenner. Das 8920G ist wahlweise mit einer zweiten Festplatte und einem TV-Tuner erhältlich.

Das 18,4-Zoll-Panel im 8920G ist 40,7 cm breit und 22,8 cm hoch und hat mit 1920 × 1080 Punkten eine Punktauflösung von 120 dpi. Es ist damit ungefähr so hoch wie aktuelle 17-Zoll-Panels, aber 4 cm breiter. Die Helligkeit gibt Acer (wie auch Display-Hersteller Samsung) mit 300 cd/qm an. Das Display des 6920G ist in zwei Auflösungen lieferbar, 1366 × 768 Punkte (98 dpi, 220 cd/qm) oder 1920 × 1080 Punkte (137 dpi, 250 cd/qm). Es ist 35,5 cm breit und 20 cm hoch und damit 7 mm weniger hoch als ein 15,4-Zoll-Panel und 24 mm breiter.

Das etwas breitere Format macht sich vor allem bei Videos bezahlt, die nun eine viel größere Fläche einnehmen als bei 16:10. Beim Arbeiten lassen sich zwei Fenster nebeneinander noch etwas besser darstellen; wer allerdings weiterhin seine Texte nur im Vollbild-Modus bearbeiten möchte, wird sich die alten 4:3-Displays noch sehnlicher zurück wünschen.

Aspire 8920G: Beim 18-Zoll-Breitformat ist neben einer großformatigen Tastatur nicht nur Platz für ein Ziffernfeld, sondern auch ein futuristisches Steuerpanel.

Das bessere Filmvergnügen bezahlt man allerdings mit höherem Gewicht und größerem Gehäuse. Das 8920G wiegt mit 4,1 kg deutlich mehr als die meist um 3,5 kg schweren 17-Zoll-Notebooks, sein Gehäuse ist etwa vier Zentimeter breiter. Das 6920G bringt 3,5 Kilogramm auf die Waage – da sind einige 17-Zöller sogar schon leichter; die meisten 15,4-Zöller wiegen knapp unter 3 kg. Beide Neulinge kommen in einem von Acer "Gemstone blue" genannten Gehäusedesign, welches das vor neun Monaten eingeführte, auf einige Anwender billig wirkende Gemstone-Design ablösen soll.

Zu Preisen und Verfügbarkeit in Deutschland macht Acer noch keine Angabe. Einige Händler führen das 18,4-Zoll-Modell Aspire 8920G mit einem Liefertermin in etwa zwei Wochen in drei Konfigurationen auf. Das günstigste Modell (T5750 mit 2 GHz) soll 1300 Euro kosten, das Top-Modell (T9300 mit 2,5 GHz, GeForce 9650M GS, zwei Festplatten) 1900 Euro. Der 16-Zöller Aspire 6920G ist mit der 1366er-Auflösung ab 1200 Euro (T8100 mit 2,1 GHz), mit der 1920er ab 1400 Euro (T8300 mit 2,4 GHz) erhältlich. Alle Konfigurationen haben 4 GByte Hauptspeicher, 320 GByte große Festplatten und ein Blu-ray-Laufwerk. (jow)