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17 Millionen CDs weniger verkauft

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Nach einer Studie der amerikanischen Marktforschungs-Organisation NPD Group sind der Musikindustrie in den USA im Jahr 2008 17 Millionen CD-Käufer abhanden gekommen. Der Rückgang zieht sich quer durch alle Altersgruppen, hat aber Schwerpunkte bei Teenies und den über Fünfzigjährigen. Die stark angestiegenen Internet-Käufe kompensieren nur teilweise für die Verluste bei den Audio-CDs. So ist 2008 die Zahl der Online-Käufer um 8 Millionen auf 36 Millionen angestiegen, das sind 29 Prozent Zuwachs.

Als Gründe für die Zurückhaltung beim CD-Kauf fanden die Marktforscher heraus, dass wegen der Wirtschaftskrise generell weniger Geld für Unterhaltung ausgegeben wird und dass Käufer die Preise für CDs als zu hoch erachten. Demgegenüber empfanden die Befragten es als vorteilhaft, bei Download-Läden nur die wirklich gewünschten Musikstücke auswählen zu können und diese dann auch sofort zu hören zu bekommen.

Leider klammert die Studie das Verhalten amerikanischer Konsumenten in Bezug auf Tauschbörsen oder illegale Downloads aus, das man mit deutschen Daten vergleichen könnte. Hierzulande macht die Musikindustrie den Unwillen der deutschen Justiz für den Anstieg der illegalen Downloads verantwortlich. (roe)

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