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18,6 Millionen daddeln auf ihrem Smartphone

Der PC war in Deutschland einmal Spitzenreiter unter den für Spiele verzweckten digitalen Geräten. Zwei Jahre später ist es das Smartphone.

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Aus diesen Säulen ließe sich womöglich schließen, dass die Menschen zu Hause am liebsten an der Konsole und unterwegs auf ihrem Telefon vertrödeln.

(Bild: game)

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Wenn die Menschen in Deutschland spielen, dann am liebsten auf ihrem Smartphone. 18,6 Millionen sollen es laut einer Umfrage der Marktforschungsfirma GfK sein, die der Branchenverband game am Dienstag veröffentlichte. Das seien 400.000 mehr als im vergangenen Jahr.

Auf dem zweiten Platz folgen laut game-Mitteilung die Spielekonsolen, auf der 16,7 Millionen Menschen zu bunten Bildern herumdrücken. Im Vergleich zum Vorjahr legten Nintendos Switch, Sonys Playstation und Microsofts Xbox um 700.000 Spieler zu. Verloren hat dagegen der PC, der einst die beliebteste Plattform war. Mit 13,4 Millionen Gamern – 3,9 Millionen weniger als 2018 – landet er auf Platz drei.

Mit 10,9 Millionen Spielern wurden auch Tablets im vergangenen Jahr von weniger Menschen zum Spielen genutzt. Insgesamt spielen über 34 Millionen Deutsche Computer- und Videospiele. Das Durchschnittsalter beträgt 36,4 Jahre.

Mobile Plattformen lagen 2018 auch beim Umsatz mit 18,6 Millionen Euro vor den Konsolen (16,7 Millionen) und PC-Spielen (13,4 Millionen) – hier rechnet der game die Umsätze von Spielen für Smartphones und Tablets zusammen. Insgesamt wuchs der Markt in Deutschland im Jahr 2018 um 9 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro Umsatz. Größter Treiber waren demnach Gebühren für Online-Dienste (353 Millionen Euro, plus 97 Prozent) sowie In-Game-Käufe (1,9 Mrd Euro, plus 28 Prozent).




Die Daten basieren auf Erhebungen des GfK Consumer Panels, der GfK Entertainment und von GfK POS Measurement. Die GfK betreibt dafür nach eigenen Angaben eine repräsentative laufende Befragung von 25.000 Konsumenten zu ihren Einkaufs- und Nutzungsgewohnheiten bei digitalen Spielen sowie ein Handelspanel. (anw)