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2,5"-Highend-Festplatte mit Serial ATA, 300 GByte und Kühlkörper

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Serverlaufwerke mit Serial Attached SCSI gibt es von Western Digital (WD) nicht zu kaufen, dafür hat sich der Hersteller als einziger auf Serial-ATA-Festplatten mit 10.000 min-1 spezialisiert. Etwa alle zwei Jahre verdoppelt WD die Kapazität bei seinen "Raptor"-Platten und lässt sich dazu immer wieder etwas Neues einfallen, um speziell Gamer für seine Laufwerke zu begeistern – bei der letzten Generation ein Sichtfenster im Plattendeckel.

Das neue Velociraptor-Modell (WD3000GLFS) speichert nun 300 GByte – allerdings nicht wie bisher auf 3,5"-, sondern auf 2,5"-Magnetscheiben, wie es auch bei Serverfestplatten üblich ist. Aufgrund ihrer Bauhöhe von 15 Millimetern passt die Platte jedoch nicht in Notebooks. Dafür legt der Hersteller einen Einbaurahmen für 3,5"-Einschübe samt Lamellenkühler bei -- von WD "Ice Pack" genannt. So soll die Platte in Desktop-PCs Platz finden und trotz der hohen Drehzahl von 10.000 min-1 schön kühl bleiben.

Die Velociraptor lässt sich per Serial ATA (3 GBit/s) an den Rechner anstöpseln und verfügt über 16 MByte Cache. WD verspricht für die Platte "Killer Speed": Laut Datenblatt liefert sie maximale Transferraten von 125 MByte/s und die mittleren Zugriffszeiten liegen bei etwa 4 Millisekunden. Damit wären die Laufwerke in etwa so schnell wie SAS-Platten mit 15.000 min-1.

Alienware will jeweils zwei Velociraptor im RAID 0 in den neuen Gaming-PCs der Reihe ALX verbauen, die Ende April auf den Markt kommen sollen. Ab Mitte Mai bietet WD die Platte dann auch einzeln für etwa 250 Euro an. (boi)