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20. Hannah-Arendt-Tage: Wenn Algorithmen regieren und verwalten

Der Soziologe Dr. Mike Weber und die Informatikerin Dr. Constanze Kurz widmen sich auf den Hanna-Arendt-Tagen dem Einsatz von Algorithmen im öffentlichen Sektor. Die Vorträge werden im Livestreaming übertragen.

20. Hannah-Arendt-Tage: Die wundersame Datenvermehrung – Überwachung und IT

Der heutige Donnerstagabend der 20. Hannah-Arendt-Tage in Hannover steht im Zeichen der Algorithmen in den Händen des Staates. Dazu werden ab 19 Uhr in der Ada­-und­-Theodor­-Lessing­-Volkshochschule der Soziologe Dr. Mike Weber und die Informatikerin und Sprecherin des Chaos Computer Clubs Dr. Constanze Kurz sprechen. Die Veranstaltung wird im Livestreaming übertragen.

Smarte Geräte unterstützen unseren Alltag. Damit diese intelligenten Helfer einen komfortablen Mehrwert schaffen, müssen sie automatisiert auf eine Vielzahl personenbezogener Daten zugreifen und sie durch angemessene Algorithmen auswerten können. Das ist ein vielfach erprobtes Geschäftsmodell großer Unternehmen der Digitalwirtschaft.

Auch der Staat und der öffentliche Sektor versprechen sich durch den Einsatz von Algorithmen Effizienz- und Kostenvorteile. Wie wird die Kommunalverwaltung der Zukunft aussehen? Was geschieht mit den gewonnenen Daten? Und: Wie viel autonomes Regieren ist tatsächlich sinnvoll? Weber widmet sich in seinem Vortrag der "vollautomatisierten Kommune", während sich Kurz die "wundersame Datenvermehrung" thematisiert und über Überwachung und IT-Sicherheit heute spricht.

(anw)

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