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20 Jahre Computerviren

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Vor 20 Jahren erblickte der erste Computervirus das Licht der Welt. Im Rahmen einer Doktorarbeit präsentierte Fred Cohen von der University of Southern California ein Programm, das andere Programme veränderte, indem es sich selbst darin einbaute. Aufgrund der Analogie zu biologischen Viren prägte Cohen den Begriff Computervirus.

In der digitalen Welt sind Viren mittlerweile unsere ständigen Begleiter. Der Postkasten ist voll davon, Viren-Warnungen sind sogar im Radio zu hören. Man hat sich an sie gewöhnt. Nicht zuletzt lebt eine ganze Industrie von der Bekämpfung. Zwischen 60.000 und 100.000 unterschiedliche Arten soll es geben. Benötigen Viren noch eine Wirts-Datei und die Hilfe eines Anwenders um sich auszubreiten, schafft der Computer-Wurm, die nächste Evolutionsstufe, dies ohne Hilfestellung. Ganz allein durchdringt er die Verteidigungsketten und nistet sich im PC ein, um von dort Kopien seiner selbst zu verschicken.

Durch die fortschreitende Vernetzung werden zukünftig noch ganz andere Bereiche gefährdet sein. Ausgeflippte Haushaltsgeräte und unkontrollierbare Autos wie in Stephen Kings "Rhea M" sind denkbar, Volkswagen-Antivirus sorgt dann für das schädlingsfreie Automobil.

Wohin uns all das führen kann, versucht Telepolis aufzuzeigen: (dab)

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