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20 Jahre c't: Geschichte mit Häkchen

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Die ersten Homecomputer, der erste IBM PC, der erste Macintosh -- das alles liegt erst ungefähr zwei Jahrzehnte zurück. 1983 hat auch das Computermagazin c't das Licht der Welt erblickt. Seitdem hat c't das Geschehen der Computerbranche begleitet und bietet in der Jubiläumsausgabe 24/2003 einen ganz eigenen Rückblick auf die vergangenen 20 Jahre.

Das Themenumfeld der ersten Jahre war geprägt durch die Verfügbarkeit der ersten erschwinglichen Computer für Privatanwender, Enthusiasmus und schier grenzenlose Experimentierlust. Die erste Ausgabe titelte mit der Bauanleitung für ein Datensichtgerät, in der zweiten stellte die Redaktion den weltweit ersten 8086-Computer zum Selbstbau vor. Aus der c't-Reihe "Klangcomputer" wuchs gar eine Musiker-Szene, die sich den Synthesizern verschrieb.

Akribische Produkttests in den c't-Testlabors sorgten ein ums andere Mal für helle Aufregung. So deckte die Redaktion 1998 die massenhafte Fälschung von Intel-Pentium-Prozessoren auf, enthüllte einen groß angelegten Schwindel mit funktionsunfähigen Speicherbausteinen und entlarvte 1995 "SoftRAM", eines der meistverkauften US-Softwareprodukte, als Placebo.

Bis heute proklamiert die Redaktion aus Prinzip keine Testsieger. "Unsere Leser erwarten nachvollziehbare und detaillierte Testergebnisse", erklärt c't-Chefredakteur Christian Persson. "Welche Technik im jeweils individuellen Fall die passende ist, können und wollen sie selbst entscheiden." Nach 20 Jahren hat sich c't mit 233.157 (1993: 49.156) Abonnenten laut IVW zum meistabonnierten Computermagazin Europas entwickelt. Die verkaufte Auflage lag im dritten Quartal 2003 bei 381.990 (1993: 152.477) Exemplaren.

Den Blick von außen auf 20 Jahre c't und einige der Turbulenzen, die der stürmische Aufbruch in die PC-Ära brachte, wirft Detlef Borchers, der ebenso lange wie c't die Branche beobachtet, in seinem persönlichen Rückblick in c't 24/03. Aber auch der berühmte Kampf Andreas Stillers mit dem A20-Gate, die Aprilscherze oder ungeahnte und bislang ungedruckte Leserbriefe kommen nicht zu kurz:

  • Geschichte mit Häkchen -- 20 Jahre c't aus der Beobachter-Perspektive, c't 24/2003, S. 136

Mit c't 24/2003 gibt es übrigens auch die letzte Gelegenheit, ein Los für die Jackpot-Ziehung beim c't-Check zu ergattern. Bei dieser Aktion beurteilen Leser einen oder mehrere c't-Artikel aus der aktuellen Heftausgabe. Aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums gibt es darüber hinaus die allererste Ausgabe 12/83 (Nov./Dez. 1983) zum Download (58 MByte, entweder per FTP bei begrenzter User-Zahl oder über eDonkey). Auch sind die Ausgaben der 80er Jahre mittlerweile auf DVD verfügbar; die DVD kann bei eMedia für 19 Euro bestellt werden.

Weitere Informationen zum 20-jährigen Jubiläum von c't bringt die Seite 20 Jahre c't: