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2014: 6 Millionen Smartwatches und Fitnesstracker verkauft

Um fast 700 Prozent ist der Markt der Smartwatches und Fitnessarmbänder innerhalb eines Jahres gewachsen. Über 6 Millionen Gadgets konnten Hersteller wie Fitbit, Jawbone und Samsung in der ersten Jahreshälfte 2014 absetzen.

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Nach einem holprigen Start scheint der Markt um Wearables wie Smartwatches und Fitnesstracker in Schwung zu kommen: Laut Marktanalysen der Firma Canalys wuchs der Markt dieser Gadgets um 684 Prozent in der ersten Jahreshälfte 2014. Rechnet man die weltweiten Verkäufe der Smartwatches und Fitnesstracker zusammen, wurden mehr als 6 Millionen Stück dieser Gadgets abgesetzt. In der ersten Jahreshälfte 2013 war es nicht mal 1 Millionen.

(Bild: Canalys)

Die Analysten unterscheiden in ihrer Studie zwischen 4,5 Millionen verkauften "Basic Bands" und knapp 2 Millionen verkauften "Smart Bands". Letztere können per Definition auch Apps fremder Hersteller nutzen, Basic Bands nicht. Als besonders erfolgreich erweisen sich die Firmen Fitbit und Jawbone, die von allen Herstellern am meisten Basic Bands verkauften. Den dritten Platz nach Verkäufen belegt momentan noch Nike, wobei Garmin mit dem Vivofit genannten Armband aufschließt.

Bei den Smart Bands verkauft Samsung weiterhin am meisten Geräte. Das mag auch daran liegen,dass die Koreaner beipielsweise in Deutschland gleich vier solcher Geräte im Angebot haben: Die ältere Galaxy Gear, die Gear 2, die Gear 2 Neo und das Fitnessarmband Gear Fit. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen Pebble und Sony.

In der zweiten Jahreshälfte werden die ersten Smartwatches zu sehen sein, die Android Wear als Betriebssystem nutzen. Die LG G Watch ist seit kurzem verfügbar, Samsung wird die Gear Live voraussichtlich auf der IFA Anfang September vorstellen und Motorola steht mit der Moto 360 in den Startlöchern. Zudem wird erwartet, dass Apple im September ebenfalls eine Smartwatch zusammen mit dem iPhone 6 präsentieren wird. (hcz)