"25-Dollar-Computer" vorgestellt

Die britische Raspberry Pi Foundation hat den Prototyp eines Miniaturrechners vorgestellt, der finanziell benachteiligten Schulkindern den Umgang mit Computern ermöglichen soll.

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Von
  • Judith Wedderwille

Die britische Raspberry Pi Foundation hat einen kostengünstigen Computer für finanziell benachteiligte Kinder entwickelt. Der nun vorgestellte Prototyp des Raspberry Pi Prototypen ist nicht größer als ein handelsüblicher USB-Stick, hat einen 700 MHz-ARM11-Prozessor, 128 MByte SDRAM, einen Platz für SD-, MMC- und SDIO-Karten, einen USB-Anschluss und einen HDMI-Anschluss für einen Monitor. Als Betriebssystem wird Ubuntu eingesetzt. Das Gerät soll 25 US-Dollar (17,50 Euro) kosten. Wann er in Serie gehen soll, ist noch nicht bekannt.

(Bild: raspberrypi.org)

David Braben, der in den 80er-Jahren als Spielentwickler des Computerspiels Elite bekannt wurde, entwickelte den Prototyp. In einem Youtube-Video erläutert er die technischen Details des Raspberry Pi.

Konzepte für Ultra-Low-Cost-PCs gibt es schon seit Längerem. Ende 2005 stellte beispielsweise der Gründer des MIT Media Lab den "100-Dollar-Laptop" vor. Der mittlerweile als XO-1 erhältliche Computer soll insbesondere Schulkindern in Entwicklungs- und Schwellenländern den Umgang mit Computern ermöglichen. (jdw)