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266 Anträge auf Kaufprämie für Elektroautos

Seit dem Wochenende können Käufer von Elektroautos eine Prämie beantragen. Der Andrang scheint nicht stark zu sein.

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266 Anträge auf Kaufprämie für Elektroautos

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in Eschborn

(Bild: bafa.de)

Seit dem 2. Juli können Käufer von Elektroautos eine Kaufprämie beanspruchen. Bisher seien 266 Anträge auf die auch Umweltbonus genannte Prämie eingegangen, sagte Arnold Wallraff, Präsident des zuständigen Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

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Neben reinen Elektroautos werden auch Plug-In-Hybridelektrofahrzeuge (Elektro- und Verbrennungsmotor) gefördert. In Betracht kommen Fahrzeuge, für die ab dem 18. Mai 2016 ein Kauf- oder Leasingvertrag abgeschlossen wurde. 4000 Euro Prämie gibt es für jene, die sich für einen reinen "Stromer" entscheidet. Wer ein Hybrid-Fahrzeug kauft, erhält eine Prämie von 3000 Euro. Allerdings werden nur Modelle mit einem Listenpreis von maximal 60.000 Euro in der Basisversion gefördert.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine. Bund und Autoindustrie teilen sich die Kosten von insgesamt 1,2 Milliarden Euro. Der Bund rechnet mit mindestens 300.000 E-Autos, die dank der Förderung gekauft werden. Die Kaufprämie gilt solange, bis der Fördertopf leer ist – spätestens am 30. Juni 2019 wäre Schluss.

Bei der Abwrackprämie 2009 hat die BAFA vom Antragseingang bis zur vollständigen Bearbeitung vier bis fünf Wochen gebraucht. "Wir streben an, den Umweltbonus noch schneller abzuwickeln", sagte Wallraff. Das Amt habe zehn neue Mitarbeiter eingestellt und sei damit "bestens vorbereitet". Die E-Kaufprämie kann online beantragt werden.

(anw)

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