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299-Euro-Notebook von Asus verpasst das Weihnachtsgeschäft

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Asus wollte mit dem Verkauf des Eee PC in Deutschland eigentlich Mitte Dezember beginnen, so dass das 299 Euro teure 7-Zoll-Subnotebook bei Kurzentschlossenen unter dem Weihnachtsbaum gelandet wäre. Doch daraus wird nichts: Wie Asus am heutigen Donnerstag mitteilte, ist der Eee PC erst ab 10. Januar erhältlich – und dann zuerst bei den als Prestige Center geführten Händlern. Viele in Preissuchmaschinen aufgeführte Händler nennen Auslieferungstermine um den 16. Januar.

Die Konfiguration mit 900-MHz-Prozessor, 4 GByte großem Flash-Laufwerk anstelle einer Festplatte, 512 MByte Hauptspeicher und vorinstalliertem Xandros Linux soll unverändert bleiben, außer der Version mit weißem Gehäuse soll auch eine schwarze folgen. Weitere Versionen sollen in Deutschland vorerst nicht erhältlich sein. Die Kombination aus 299 Euro, 950 Gramm Gewicht und kompaktem Gehäuse bietet sonst kein Hersteller, so dass die Nachfrage nach dem Eee PC möglicherweise die Fertigungskapazitäten überschreitet – in einigen Ländern wird er schon ausgeliefert. Eine erste Verzögerung im September erklärte Asus mit zeitaufwändigen Verbesserungen der Software-Vorinstallation. In einem ersten Test erweist sich der Eee PC als interessanter mobiler Begleiter und günstiges Notebook auch für viele andere Zwecke, kann aber aufgrund der kleinen Tastatur und niedrigen Display-Auflösung von 800 × 480 Punkten ein Subnotebook nur bedingt ersetzen.

Die Vorstellung des Eee PC hat für viel Wirbel gesorgt. So überlegt auch Acer, ins Ultrabillig-Marktsegment einzusteigen. Packard Bell hat ein Mini-Notebook in ähnlicher Bauform, aber mit echter Festplatte auf der IFA gezeigt und will es für 599 Euro oder auch weniger anbieten. Ein dem zugrunde liegenden VIA-Prototypen Nanobook ähnlicheres Modell will Maxdata in seine Belinea-Reihe aufnehmen, allerdings stehen Preis, Verfügbarkeit und Konfigurationen noch nicht fest.

c't bringt in Heft 1/08 (ab 22.12.07 am Kiosk) einen ausführlichen Vergleichstest des Asus Eee PC und des Packard Bell EasyNote XS. (jow)

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