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35. CCC-Hackerkongress startet in Leipzig

Für vier Tage trifft sich die Hackerszene in Leipzig. Der Chaos Computer Club erwartet rund 16.000 Teilnehmer zum Chaos Communication Congress.

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35. CCC-Hackerkongress startet in Leipzig

Leipziger Messegelände

(Bild:  HDValentin )

Ende Dezember hält der Chaos Computer Club der vernetzen Gesellschaft traditionell den Spiegel vor: Vom heutigen Donnerstag an versammeln sich rund 16.000 Besucher auf dem Jahreskongress der Hacker, der wie im Vorjahr in Leipzig stattfindet. Der Kongress geht bis Sonntag, geboten werden mehr als 160 Vorträge und Workshops.

Die Themen reichen vom digitalen Zuhause/Smart Home über das Eindringen ins iPhone-Betriebssystem iOS oder die künstlerischen Fähigkeiten von Robotern bis zu einem Vortrag über Hackerethik. Natürlich geht es auch immer wieder um das Dauerthema Überwachung, etwa bei den neuen Polizeigesetzen in mehreren Bundesländern, in der Überprüfung der elektronischen Patientenakte oder zur Blockade des Kommunikationsdienstes Telegram in Russland.

Ein spannendes Thema zur IT-Sicherheit ist in diesem Jahr die Venenerkennung, die als eines der sichersten biometrischen Verfahren zur Identifizierung von Menschen gilt. Zwei Berliner Hacker wollen zeigen, wie sie diese geknackt haben.

Der zum 35. Mal stattfindende Chaos Communication Congress, kurz 35c3, gehört zu den größten Hacker-Treffen der Welt. Die viertägige Veranstaltung ist längst ausverkauft und erneut gewachsen – es werden rund 1000 Besucher mehr als im vergangenen Jahr erwartet, als 15.000 Besucher nach Leipzig kamen. Wer nicht mit dabei ist, kann in den Tagesprogrammen für Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag etwas über die Inhalte der Vorträge erfahren. (dwi)