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3D-Figuren in c't: Ich als Statue

Wer schon immer mal ein Mini-Me haben wollte, kann das jetzt schnell erledigen: Fast überall gibt es inzwischen Dienstleister, die mit 3D-Scanner und -Drucker täuschend echte Mini-Statuen anfertigen. "Es herrscht Goldgräberstimmung", so ein Anbieter.

Sage und schreibe mindestens 31 Anbieter für 3D-Selbstporträts gibt es in Deutschland, 9 in Österreich und 4 in der Schweiz – das ist das Ergebnis des c't-Reports "Plastische Porträts mit 3D-Scanner und 3D-Drucker" über den Mini-Statuen-Trend. Fast täglich machen neue Geschäfte auf. Noch vor einem Jahr gab es erst eine Handvoll dieser Anbieter.

Was simpel klingt (einscannen, ausdrucken, fertig), ist in der Praxis extrem aufwendig. So gibt es zurzeit noch keinen einzigen Personenscanner, der ohne nachträgliche Handarbeit eines 3D-Experten auskommt, heißt es in der c't-Reportage. Bis zu acht Stunden lang müssen die Dienstleister an einer einzelnen Figur nachmodellieren. Obwohl eine 15-cm-Figur rund 200 Euro kostet, können die Kosten deshalb manchmal nicht gedeckt werden, schließlich sind auch die Materialkosten beim farbigen 3D-Gipsdruck sehr hoch. Und dennoch: "Es herrscht Goldgräberstimmung in der Branche", so ein Anbieter. Offenbar hoffen die Dienstleister, dass die Scanner zukünftig ohne personalintensive Nacharbeit auskommen und die 3D-Druckkosten sinken.

Die 3D-gedruckten Figuren sind auch ein Thema in Folge 3.6 des Podcasts c't uplink – etwa ab Minute 20.

Video: So entsteht eine 3D-Figur.
Kollegin unterm 3D-Scanner

(jkj)

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