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CES

3D-Musikformat: Dolby äußert sich zur Zukunft von Dolby Atmos Music

Die kalifornischen Soundspezialisten führen im Rahmen der CES vor, wie es mit ihrem neugeschaffenen 3D-Musikformat weitergeht.

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(Bild: Nico Jurran)

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Mit Amazons vernetztem Lautsprecher Echo Studio erblickte im November auch ein neues 3D-Musikformat das Licht der Welt: "Dolby Atmos Music". Dabei handelt es sich um eine Variante des bekannten Heimkinoformats, das sich aber ohne eine Videospur speichern und verbreiten lässt.

Aktuell lässt es sich nur mit Amazon Music auf dem Echo Studio oder mit Tidal auf Android-Smartphones wiedergeben, nicht aber von Audio/Video-Receivern – schon, weil es keine Ausgabemöglichkeit für den Bitstream am Echo Studio und an den Android-Smartphones gibt.

In Demoräumen am Rande der CES zeigt Dolby allerdings, dass genau dies technisch durchaus funktioniert – mit einer 7.2.4-Anlage (also mit 7.2 Kanälen auf der unteren und 4 Kanälen auf der oberen Ebene). Und eben diese Lösung soll auch den Endkunden "in naher Zukunft" zur Verfügung stehen.

Die gute Nachricht dabei: Für die Wiedergabe lassen sich die aktuellen Dolby-Atmos-fähigen Audio/Video-Receiver verwenden. Tatsächlich verwendet Dolby Atmos Music bei Amazon Music nämlich das auch bei der Heimkino-Variante anzutreffende Konstrukt aus dem Grund-Codec Dolby Digital Plus und einer Erweiterung mit Audioobjekten.Bei Tidal setzt man zwar auf den neueren Codec AC-4, der ist aber abwärtskompatibel zu Dolby Atmos.

Letztlich geht es nun also nur noch darum, wie der Datenstrom in den AV-Receiver gelangt. Dies soll über entsprechende TV-Apps oder Medienplayer mit passendem Streaming-Client für Dienste wie Amazon Music oder Tidal laufen. Auch Blu-ray Discs mit Dolby Atmos Music sollen erscheinen. (nij)