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4 Prozent mehr Studienanfänger im Fach Informatik

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Im Studienjahr 2007 haben sich 30.300 Studierende für das Fach Informatik eingeschrieben. Das bedeutet eine Zunahme von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, geht aus vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor. Im Bereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik wuchs die Zahl der Studienanfänger um 10 Prozent auf 38.000, im Bauingenieurwesen um 18 Prozent auf 9500 und in der Elektrotechnik um 3 Prozent auf 16.600.

Insgesamt gab es im Sommersemester 2007 und zum Wintersemester 2007/2008 358.200 Erstimmatrikulierte, 4 Prozent mehr als im Vorjahr. An den Universitäten betrug die Zunahme knapp 2 Prozent, an den Fachhochschulen 8 Prozent. In der Rangliste der Bundesländer wiesen Bremen und Brandenburg mit jeweils 14 Prozent die höchsten Zuwächse auf, Rückgänge hatten das Saarland (–3 Prozent), Baden-Württemberg (–2 Prozent) und Hessen (–0,4 Prozent) zu verzeichnen.

Die Studienanfängerquote, das heißt der Anteil der Erstimmatrikulierten an der gleichaltrigen Bevölkerung, liegt für das Studienjahr 2007 bei 36,6 Prozent. Damit war erstmals wieder seit dem Studienjahr 2003, als diese Quote einen Wert von 38,9 Prozent erreichte, ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr zu beobachten.

Im Wintersemester 2007/2008 sind an den Hochschulen in Deutschland insgesamt rund 1,948 Millionen Studierende eingeschrieben. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein leichter Rückgang um knapp 2 Prozent. Der Anteil der Studentinnen liegt unverändert bei 48 Prozent. Mit 1,376 Millionen Frauen und Männern studieren 71 Prozent an Universitäten oder vergleichbaren Hochschulen, 572.000 an Fach- oder Verwaltungsfachhochschulen. (anw)