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40 Prozent der Jugendlichen nutzen mobiles Internet

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Für die meisten Jugendlichen in Deutschland sind Handys und Smartphones aus ihrem Alltag nicht mehr wegzudenken. Insgesamt 96 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen besitzen ein eigenes Handy, über 80 Prozent nutzen es täglich, wie aus den am Dienstag in Stuttgart veröffentlichten ersten Ergebnissen (PDF-Datei) der JIM-Studie 2012 ("Jugend, Information, (Multi-)Media") des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest hervorgeht.

Dabei nimmt die mobile Internetnutzung an Bedeutung zu. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Jugendlichen, die regelmäßig mit dem Handy ins Internet gehen, auf 40 Prozent verdoppelt. Und auch die Verbreitung von Smartphones nimmt rasant zu, fast jeder Zweite zwischen 12 Jahren und 19 Jahren besitzt mittlerweile ein solches Gerät – beinahe doppelt so viele wie vor einem Jahr. Zwei Fünftel aller Jugendlichen loggen sich regelmäßig über das Handy in ihr Soziales Netzwerk ein.

Für Mädchen spielen Handys eine größere Rolle als für Jungen. Neun von zehn Mädchen im Alter zwischen 12 Jahren und 19 Jahren nutzen es laut Studie täglich, bei den Jungen sind es drei Viertel. Im Vergleich zu den Jungen nutzen Mädchen besonders häufig die Foto- und Filmfunktion ihres Handys, Jungen spielen öfter Handyspiele und haben mehr Apps installiert. Für beide Geschlechter ist es wichtig, auch unterwegs die neuesten Meldungen aus ihrem sozialen Netzwerk abrufen zu können.

Die repräsentative Studie bildet das Medienverhalten der Jugendlichen in Deutschland ab. Für die Befragung wurden rund 1200 Jugendliche zwischen 12 Jahren und 19 Jahren im Frühsommer 2012 telefonisch befragt. Die vollständige JIM-Studie 2012 erscheint am 30. November 2012. Neben Daten zur Handynutzung enthält sie Angaben zum Freizeitverhalten der Jugendlichen sowie Mediennutzungsdaten zu Fernsehen, Radio, Internet, Büchern und Computerspielen. (mit Material der dpa) / (anw)