400 Millionen Chinesen haben ein Handy

Im letzten Jahr kamen Monat für Monat zwischen drei und vier Millionen Handy-Nutzer im Reich der Mitte hinzu. Im Januar versandten die Chinesen über 33 Milliarden SMS, 65 Prozent mehr als vor einem Jahr.

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Von
  • Sven-Olaf Suhl

In der Volksrepublik China wurde die Marke von 400 Millionen Mobilfunkkunden erreicht, meldet die Agentur Xinhua Online mit Bezug auf eine Quelle im Ministerium für die Informationsindustrie MII. Demnach kamen im Verlauf des vergangenen Jahres monatlich zwischen drei und vier Millionen neue Mobilfunkteilnehmer hinzu. Mit der Nachfrage nach Handys steigt auch das SMS-Aufkommen gewaltig: Im Januar versandten die Chinesen 33,72 Milliarden dieser Botschaften – ein Zuwachs von 65 Prozent gegenüber dem Januar 2004.

Seit die Zahl der Handynutzer die der Festnetzkunden überschritt, nämlich im Oktober 2003, wächst der Mobilfunkmarkt zudem schneller als das Festneztzgeschäft, heißt es weiter. China begann 1987 damit, Mobilfunktechnik zu importieren, und es dauerte ein Jahrzehnt, bis das Reich der Mitte zehn Millionen Mobilfunkkunden beherbergte. Neben China gilt Indien als größter Wachstumstreiber im Mobilfunk. Hinzu kommen Staaten in Südamerika, vor allem Brasilien sowie in Afrika. Einer Prognose zufolge werden 2009 eine Milliarde Handys verkauft. (ssu)