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4K-Beamer: Die Preise purzeln weiter

Optoma hat auf der CES den 4K-DLP-Beamer UHD50 für unter 1500 US-Dollar sowie den UHD51 mit eingebautem Mediaplayer und Sprachsteuerung angekündigt, Benq den W1700.

Ultra-HD-Beamer Optoma UHD50

Ultra-HD-Beamer Optoma UHD50

(Bild: Optoma)

Der im vergangegen Jahr als erster 4K-Beamer unter 2000 Euro angekündigte Optoma UHD550X ist mittlerweile für 1500 Euro erhältlich. Dagegen stellte Benq den W1700 zum gleichen Preis: Der hierzulande noch nicht lieferbare Beamer arbeitet mit dem neuen TI-Spiegelchip DLP470TE, der nur 0,47 Zoll Diagonale hat. Es ist nicht nur billiger als der DLP660TE mit 0,66 Zoll in den bisher günstigsten Ultra-HD-Beamern, sondern erlaubt eine insgesamt kleinere und billigere Bauweise der damit bestückten Beamer.

Auf der CES 2018 hat Optoma aber auch die Ultra-HD-Projektoren UHD50 und UHD51A im gleichen Preissegment angekündigt. Mit welchem Digital Mirror Device (DMD) sie arbeiten, ist noch unklar. Sie sollen jedenfalls beide rund 2400 ANSI-Lumen auf die Leinwand bringen und mit RGBRGB-Farbrädern arbeiten. Optoma verspricht HDR10-Bilder in den Farbräumen Rec.2020 und DCPI-3.

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TI-DMDs DLP470TP, DLP470TE und DLP660TE

(Bild: TI)

Die DMDs DLP470TE und DLP660TE haben jeweils 4,15 Millionen Spiegelchen und erzeugen ein Ultra-HD-Bild mit 8,3 Millionen Pixeln, indem sie zwei Halbbilder nacheinander projizieren. Das klappt ganz ordentlich, wie ein Test des Optoma UHD550X im c't-Labor zeigte. Für HDR-Kontraste war das Bild des UHD550X aber zu dunkel beziehungsweise der Schwarzwert zu hoch.

Für akkubetriebene LED- und Mikroprojektoren hat TI auch noch den Chipsatz DLP470TP im Angebot, der allerdings höchstens 1500 Lumen bewältigt.

Keiner der bisher lieferbaren 4K-Beamer mit DLP660TE hat einen eingebauten Mediaplayer; die Geräte haben jeweils einen HDMI-2.0-Port, der UHD-Signale mit 3840 x 2160 Pixeln und 60 Hz annimmt. In den UHD51A baut Optoma nun auch einen Android-Mediaplayer ein. Der soll sich dank Alexa-Integration auch per Sprache steuern lassen. Mit 1699 US-Dollar soll der UHD51A 200 Dollar mehr kosten als der UHD50 (1499 US-Dollar), die Euro-Preise sind noch unbekannt. (ciw)

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