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70 Prozent der US-Bürger mit schnellem Internet

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Kaum anders als in Deutschland sieht die Ausstattung mit Breitbandzugängen in den USA aus. Das ergibt sich aus einer aktuellen Studie des PewResearchCenter. 70 Prozent der Befragten verfügen über einen kabelgebundenen Breitbandzugang, 3 Prozent müssen sich noch einwählen. Immerhin 10 Prozent der Befragten nutzen nur ihr Smartphone, um ins Netz zu gehen.

Von den Durchschnittszahlen gibt es jedoch je nach demographischer Gruppe starke Abweichungen. So haben nur 53 Prozent der Hispano-Amerikaner einen Breitband-Anschluss, jedoch 74 Prozent der weißen Nicht-Hispanos. Diese Unterschiede werden dadurch ausgeglichen, dass Hispano-Amerikaner häufiger Smartphones für den Netzzugang nutzen. Ähnliche Unterschiede gibt es beim Einkommen: Bei einem Jahreseinkommen von 30.000 US-Dollar (rund 22.000 Euro) oder weniger hat nur gut die Hälfte der Befragten einen Breitbandanschluss, oberhalb von 50.000 Dollar (rund 37.000 Euro) sind es über 80 Prozent. Zwar kommt in niedrigeren Einkommensgruppen überdurchschnittlich häufig ein Smartphone zum Einsatz, den Abstand zu den Besserverdienenden gleicht das aber nicht ganz aus.

In Deutschland sind nach den Zahlen des (N)Onliner-Atlas 76 Prozent der Bevölkerung online, 8 Prozent nutzen dazu das Mobiltelefon und 4,6 Prozent sind noch auf ein Modem angewiesen. Mit den US-Zahlen vergleichbare demografische Aufschlüsselungen gibt es hierzulande kaum. Lediglich bezüglich des Haushaltseinkommens liegen Daten vor, die auf ähnliche Zusammenhänge hindeuten wie in den USA. Allerdings sind vergleichbare Einkommensgruppen in Deutschland im Allgemeinen besser mit schnellen Internetzugängen ausgestattet. (ck)